Radevormwald: Kritik an Jobi macht wütend
zuletzt aktualisiert: 16.12.2006Radevormwald (RPO). Wütend hat gestern Rolf Schäfer (CDU), der in Radevormwald wohnende stellvertretende Landrat, auf den Brief der 13 oberbergischen Bürgermeister an Landrat Hagen Jobi reagiert. Sie forderten darin, dass der Kreis stärker sparen müsse, wie es auch die Kommunen täten.
„Wenn ich lese, dass die Städte glauben, kostengünstiger als der Kreis zu arbeiten und Aufgaben von ihm übernehmen wollen, dann treibt mir das die Zornesröte ins Gesicht“, sagte Schäfer. Und er ergänzte: „Wir in Radevormwald zahlen jährlich eine Million Euro mehr, als wenn der Kreis die Arbeit des Jugendamtes übernehmen würde.“
Auch kritisierte er, dass die Bürgermeister das vom Landrat mit ihnen gesuchte Gespräch kürzlich mit Schweigen quittiert hatten: „Das ist eine Kampagne einiger Bürgermeister, die von ihrer miserablen Haushaltslage ablenken wollen.“
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