Radevormwald: Landrat Jobi will’s noch einmal wissen
VON MARKUS MICHALAK - zuletzt aktualisiert: 12.01.2008Radevormwald (RPO). Gern spricht er noch nicht über eine zweite Amtszeit, dafür sei es „noch viel zu früh“. Aber da der CDU-Kreisvorsitzende Klaus-Peter Flosbach beim Neujahrsempfang der Kreis-CDU die Katze aus dem Sack gelassen hat (die BM berichtete), gibt Hagen Jobi zu: „Ja, ich stehe bereit – wenn meine Gesundheit es zulässt und die Parteigremien mich für den geeigneten Kandidaten halten.“
Wenn er 2009 noch einmal antritt, dann für volle sieben Jahre. Am Ende der Legislatur wäre er 69 Jahre. Jobi räumt auf Anfrage auch ein, dass die Aufgabe mehr an ihm zehrt, als man von außen erkennen mag. „Ich kann nicht sagen, dass ich jeden Tag voller Freude erlebe“, gesteht der Landrat. Die Sorge um die mehr als 1200 Beschäftigten – auch um die weit über 2000 Kollegen der Kreiskrankenhäuser – ist so ein Punkt, der ihn beschäftigt.
„Je länger ich im Amt bin, umso mehr wird mir meine Verantwortung bewusst.“ Und das bei einer 70-Stunden-Woche, die kaum repräsentative Termine zulasse. Wenn Jobi an die Zukunft denkt, ist er optimistisch: „Der Kreis hat noch unglaublich viel Potenzial. Je länger ich in dieser Position bin, umso mehr Ideen und Aktivitäten für unsere Region tun sich auf.“ Ein Ziel behält der Landrat im Auge: „Der ganze Kreis, von Radevormwald bis Waldbröl, muss noch stärker als erfolgreiche Einheit erkennbar werden.“
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