Radevormwald: Landrat weist Linientaxi-Kritik zurück
zuletzt aktualisiert: 23.01.2009Radevormwald (RPO). Landrat Hagen Jobi reagiert auf Kritik vom Bürgerbus-Verein. In einem offenen Brief hatte der Verein dem Landrat vor zwei Wochen vorgeworfen, Steuergelder zu verschwenden. Der dreimonatige Test, ob sich zwischen Herkingrade und Dahlerau ein Linientaxi lohne, sei überflüssig, argumentierte Friedel Müller, der Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins Radevormwald. Das zeige die fünfjährige Erfahrung des Bürgerbusses.
Diese Auffassung kann der Landrat nicht teilen. "Der Testbetrieb ist ein Angebot an die im Raum Herkingrade und Dahlerau wohnenden Radevormwalder, das kleinräumige ÖPNV-Angebot im Grenzbereich zur Stadt Remscheid zu verbessern", teilte Landrat Jobi dem Vorsitzenden des Bürgerbus-Vereins jetzt in einem Antwortschreiben mit, heißt es in einer Presseerklärung des Oberbergischen Kreises. Jobi habe in dem Brief betont, dass er das Engagement des Bürgerbus-Vereins sehr schätze. Der Testverkehr des Linientaxis konzentriere sich – im Gegensatz zum Angebot des Bürgerbusses – auf den grenznahen Bereich zu den Wupperortschaften. "Es macht grundsätzlich Sinn, vor der Einführung neuer Angebote im öffentlichen Personennahverkehr, in einem Testbetrieb zu klären, ob diese Angebote wirtschaftlich vertretbar sind", schreibt Hagen Jobi. Während des dreimonatigen Probebetriebes werde sich klären, ob das Linientaxi der Nachfrage entspreche, ob das Angebot modifiziert oder eingestellt werden müsse.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



