Radevormwald: "life-ness" – ab Samstag geöffnet
VON WOLFGANG SCHOLL - zuletzt aktualisiert: 30.06.2009Radevormwald (RPO). Mehr als 30 Fragen hatten die Alternative Liste zur Ratssitzung und die SPD-Fraktion kurzfristig zusammengetragen. Am Montag, aus dem Urlaub zurückgekehrt, versuchte Rainer Meskendahl, der im Dezember übergangsmäßig die Geschäftsführung der Bäder GmbH übernommen hatte, in einer mehrstündigen Sitzung viele zu beantworten.
Die vordergründig wichtigste Frage beantwortete er dahin, dass am Samstag Teile des neuen Freizeit-Centers eröffnet werden. Die Indoorspielhalle ist unproblematisch, auch die Bereiche für Massage und andere Wellnessangebote sind fertig. Wer seine Muskeln stählen will oder für eine bessere Kondition trainieren, der kann, wenn er einen Vertrag unterschrieben hat, erstmals die Fitnessgeräte testen.
Sauna-Aufenthaltsraum kommt
Auch die Sauna ist teilweise nutzbar, erklärte Meskendahl. "Der Außenbereich und der Aufenthaltsraum werden noch nicht fertig sein", sagte Meskendahl. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Sauna noch 2009 komplett zur Verfügung gestellt werden kann. "Der Aufenthaltsraum ist für unsere Gäste wichtig, weil sie einen Raum haben möchten, in dem sie sich unterhalten können. Das ist in der Sauna und im Ruheraum nicht möglich", sagte Meskendahl. Ob das Schwimmbad mit zwei Becken am Samstag genutzt werden kann, steht noch aus. "Am Mittwoch haben wir die Bauabnahme. Das werden wir danach entscheiden", sagte der Bäder-Geschäftsführer.
Er erläuterte den verdutzten Mitgliedern des Ausschusses für Eigenbetriebe und Beteiligungen, dass der neue Geschäftsführer und Center-Manager bis 18.30 Uhr noch keinen Vertrag unterzeichnet hatte. "Wegen meines Urlaubs wird er zur Aufsichtsratssitzung kommen und dann mit dem Aufsichtsrat unterschreiben. Ich kann meinen Nachfolger nicht persönlich einstellen", erklärte Meskendahl. Die Aufsichtsratssitzung begann, während der Ausschuss noch tagte.
Eintritt: ja oder nein?
Auf Nachfrage erklärte Meskendahl, dass nach dem Wunsch der Mehrheit des Aufsichtsrates aus Kostengründen ("Der Kommunalaufsicht gegenüber nicht zu rechtfertigen", so Meskendahl) ein typischer "Tag der offenen Tür" nicht geplant sei, sondern lediglich ein erster Öffnungstag. An diesem Tag könnten aber natürlich Bürger vorbeischauen und sich das neue Freizeit-Center anschauen und die einzelnen Bereiche besichtigen.
Der Ausschuss gab Meskendahl gestern bei zwei Enthaltungen der CDU (Zustimmung SPD, UWG, FDP) mit auf den Weg, sich über die Modalitäten der Eröffnung noch einmal mit dem Aufsichtsrat auseinander zu setzen. Meskendahl erklärte, dass es als Marketinginstrumente für erste Besuche Ermäßigungen (Fitness) und verbilligte Eintrittskarten gebe.
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