Radevormwald: Mit Alpakas durchs Bergische reiten
zuletzt aktualisiert: 18.11.2009Radevormwald (RPO). Dr. Wilfried Pesch ist nicht zu bremsen: "Alpakas musst du anschaffen", ruft der Vorsitzende der IG Wiebachtal seinem Freund Hartmut Fuchs zu. Der betreibt am Kattenbusch einen naturnahen Bauernhof. Der Landwirt engagiert sich ebenfalls in der Interessengemeinschaft, er könnte nach einem Kauf des Wiebachtals die Bewirtschaftung der Fläche übernehmen. "Der Hof könnte ein zentraler Anlaufpunkt sein", glaubt Wilfried Pesch. Ein Hofladen mit "Wiebachtalprodukten" könnte hier entstehen. Fuchs kann sich außerdem vorstellen, Ferienwohnungen einzurichten, immerhin lebt er direkt am beschaulichen Wiebachtal. "Und dann bietest du kein Ponyreiten mehr an, sondern den Ritt auf Alpakas", versucht Pesch seinen Freund zu überzeugen. Der ist indes noch skeptisch. "Noch steht ja alles am Anfang", sagt Fuchs. Aber auch er glaubt daran, dass der Landkauf großes Potential bietet.
Wilfried Pesch ist derweil dabei, sich über mögliche "original Wiebachtaler Produkte" Gedanken zu machen. Speck, Käse, Knüppelbrot oder Senf – Hauptsache, das Lebensmittel ist urig und vermittelt Naturverbundenheit.
"Einige Händler haben schon Interesse signalisiert", sagt Pesch. Die Idee: Örtliche Geschäfte bieten ein spezielles Produkt unter der Marke "Wiebachtaler" an. Ein Teil des Erlöses geht an die Händler, der Rest kommt der IG Wiebachtal zugute.
Die ersten Brote haben Pesch und Fuchs schon verkostet. Schön würzig sollen sie sein. "Von dem Projekt bin ich absolut überzeugt", sagt Pesch. "Das ist eine große Chance für den Naturschutz im Wiebachtal."
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