Radevormwald: Verteuerung? "Quatsch!"
zuletzt aktualisiert: 12.11.2008 - 12:07Radevormwald (RPO). Der Vorsitzende des Aufsichtrates, Dietmar Stark, äußert sich zum Thema "life-ness"-Umbau. Zum Beispiel spricht er über den neuen Wirtschaftsplan.
Neuer Wirtschaftsplan: Es wird neue wirtschaftliche Berechnungen geben. „Irgendwann werden wir in die schwarzen Zahlen kommen. Wir verlängern die Zeit der Rückführung der Darlehen. Die Dauer kann ich nicht benennen. Die Zahlen müssen zuerst zusammengestellt werden“, sagte Dietmar Stark.
Informationen bis zum Baubeginn: „Der Aufsichtsrat hat sich ab 1. Oktober 2007 bis zum Baubeginn fortlaufend über die Entwicklung berichten lassen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Baustelle brachliegt“, sagte Dietmar Stark. Die verzögerte Baugenehmigung mit Beginn der Arbeiten Anfang Juni sei durch die modifizierte Planung bedingt gewesen. „Die Gründe erschienen uns nachvollziehbar“, sagte Stark.
Informationen nach dem Baubeginn: „Der Projektsteuerer muss regelmäßig an die Geschäftsleitung berichten. Wir haben in jeder Sitzung einen Bericht bekommen“, sagte Stark, „Ende Oktober hat August Kuhl auf eine Anfrage meinerseits erklärt, dass eine Verteuerung des Umbaus um eine Million Euro wörtlich ,quatsch’ ist. Der Aufsichtsrat glaubt, er ist falsch informiert worden.“ Dafür gebe es inzwischen nachweisbare Belege. Noch eine Woche vor dem geplatzten Eröffnungstermin habe der Architekt bestätigt, „es liegt alles normal im Bauzeitenplan“.
Auftragnehmer: „Alle Ausschreibungen sollten auch an Radevormwalder Unternehmer gehen. Ich habe mehrfach nachgefragt. Bis heute habe ich die erbetene Liste nicht, welche Ausschreibung wann an welchen Handwerker gegangen ist“, erklärte Stark.
Baubegleitende Prüfung: Eine baubegleitende Prüfung, zum Beispiel durch den Tüv wie beim Anbau an die Hauptschule, gibt es nicht. „Das mag Sinn für städtische Gebäude haben. Bei uns war dafür der beauftragte Projektsteuerer zuständig“, sagte Dietmar Stark.
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