Radevormwald: Volksfest an der Feuerwache
zuletzt aktualisiert: 27.04.2009Radevormwald (RPO). Vollbesetzte Bänke bei Frühlingswetter, anspruchsvolle Musik vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und eine deftige Verpflegung mit Erbsensuppe, Wurst und Steak – der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr ist mit dem Ergebnis der dreitägigen Aktion rund um die Feuer- und Rettungswache an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße vollauf zufrieden.
"Auch der gestrige Abend war sehr gut besucht", bilanzierte Michael Diebel, Mitglied im Organisationsteam der Feuerwehr und auch Fördervereinsmitglied, am Sonntagmittag. Mit der Band "Maxx" aus Mönchengladbach hatte die Feuerwehr schon in anderen Jahren gute Ergebnisse erzielt. Dieses Jahr waren Abend und Umsatz jedoch weitaus besser.
Auch die Blaulichtparty am Freitagabend, die in erster Linie dem Zusammensein mit befreundeten Wehren anderer Städte galt, wurde gut angenommen. "Willkommen sind auch immer andere Gäste", betonte Michael Diebel. Anders als beim sehr ruhigen Auftakt im vergangenen Jahr, wurde auch dieser Abend gut angenommen.
Gut war das Frühlingsfest an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße für die Kasse des Fördervereins. Denn aus dieser Aktion werden Maßnahmen bezahlt, für die im städtischen Topf das Geld fehlt. "Das können Lehrgänge sein oder auch spezielle Geräte", erläuterte Diebel die Bandbreite der geförderten Maßnahmen. Der vor zwei Jahren angeschaffte Defibrillator sei ein Beispiel dafür.
Damit solche Sondermaßnahmen möglich sind, packen viele Feuerwehrkameraden mit an. Fünf Personen stark war das Organisationsteam in diesem Jahr. Eine der Aufgaben ist dabei, frühzeitig angesagte Bands zu verpflichten, um bei den eintrittspflichtigen Abendveranstaltungen ein Plus in der Kasse zu erzielen. Rund 30 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Feuer- und Rettungswache halfen außerdem an den Tagen des Aufbaus sowie während des Frühlingsfestes.
Mehrere Hundert Besucher
Profitiert von diesem Engagement haben auch die Radevormwalder, vor allem beim gestrigen Familientag. Rundfahrten mit den Feuerwehrautos, kleine Reitausflüge dank einer engagierten Stallgemeinschaft und eine Hüpfburg waren Angebote besonders für die Kinder. "Die Chance auf eine Rundfahrt mit den Feuerwehrfahrzeugen haben aber auch ältere Personen", versicherte Michael Diebel. Die Möglichkeit, Feuerwehrfahrzeuge aus der Nähe zu sehen oder auch eine Löschübung des Nachwuchses mit so genanntem Realfeuer zu verfolgen, waren Angebote, die auch bei vielen Erwachsenen auf Interesse stießen.
Die drei Tage hatten insgesamt den Charakter eines Volksfestes. Mehrere Hundert Menschen besuchten die Feuerwehr an diesem Wochenende und nutzten die Frühlingstage vor allem für nette Gespräche.
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