Remscheid: 10. Röntgenlauf: Ein logistischer Kraftakt
VON HENNING SCHLÜTER - zuletzt aktualisiert: 21.10.2010Remscheid (RPO). Dass die Vorbereitung der zehnten Auflage des Röntgenlaufs am 31. Oktober ein enormer logistischer Kraftakt ist, verwundert nicht. Verdeutlicht wird dies durch das Zahlenwerk, das die Organisatoren des gastgebenden Röntgen-Sportclubs jetzt bei einer Pressekonferenz vorgestellt haben.
450 ehrenamtliche Helfer aus 15 Remscheider Vereinen (plus LCK Ronsdorf, ATV Hückeswagen und BSG Delphi Draka Wuppertal) werden am letzten Oktobertag im Einsatz sein, um die rund 4000 Starter zu betreuen. Besonderen Stellenwert hat dabei die Verpflegung: Aus 50 000 Trinkbechern werden 2000 Liter Tee und ungezählte Mengen an isotonischen Getränken unters Läufervolk gebracht. Für den kleinen Hunger zwischendurch (und danach) stehen 2700 Bananen, 1900 Müsliriegel und 900 süße Marathonschnecken für die Teilnehmer zur Verfügung.
Um für die Sicherheit der Athleten zu sorgen, patrouillieren 50 Radfahrer auf den unterschiedlichen Abschnitten der 63,3 Kilometer entlang des Röntgen-Wanderwegs rund um Remscheid. Zudem wird die Strecke mit 1000 Meter Absperrgitter und 10 000 Meter Flatterband gesichert. Um den 100-Kilometer-Läufern (Startschuss: drei Uhr morgens) in der Nacht den Weg zu weisen, werden entlang der Strecke 2000 CDs aufgehängt, die das Licht der Stirnlampen reflektieren sollen. Sollte es doch einmal zu schwereren Verletzungen kommen, haben die Veranstalter für drei medizinische Notfalleinrichtungen gesorgt. Zwicken nur die müden Beine, stehen im Zielbereich 30 Masseure zur Linderung bereit.
Als Lohn der sportlichen Mühen hält der Röntgen-Sportclub für jeden Teilnehmer ein T-Shirt bereit (insgesamt 5000). Zudem werden 2800 Medaillen vergeben.
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