Remscheid: Adler „flogen“ nach Pirna
zuletzt aktualisiert: 09.09.2006Remscheid (RPO). Mission erfüllt. Die zehn Radsportler des RV Adler Lüttringhausen haben ihre „Sachsentour 2006“ von Remscheid bis Pirna durchgezogen.In vier Etappen bewältigten die rollenden Abgesandten der Werkzeugstadt die 700 Kilometer lange Strecke. Die erste Etappe führte über den Kahlen Asten, die letzte Etappe fordert besondere Kondition. Der 1214 Meter hohe Fichtelberg war zu erklimmen.
Am Ende der dritten Tagesetappe wurden die Remscheid im Hotel Köhlerhütte bei Schwarzenberg von einer ersten Delegation von Radsportlern des 1. RV Pirna begrüßt. „Die Radsportler waren die gleiche Strecke von Pirna aus mit dem Rad gefahren, die am nächsten Tag als gemeinsame Etappe beider Vereine bewältigt werden musste“, schreibt Ulrich Bielefeld von den Adlern in seinem Reisebericht. Beim Ausscheidungsrennen auf den letzten zehn Kilometern vor Pirna mussten die weitgereisten Adler am nächsten Tag dann den Ostdeutschen den Sieg überlassen. Die Beine waren müde.
Unter dem Zielbanner auf dem Marktplatz von Pirna wurden die Sportler vom OB der Stadt Pirna, Markus Ulbig, empfangen. Bei den Reden im Rathaus wurde noch einmal die Bedeutung der „gelebten Städtepartnerschaft“ auf der Ebene der Vereine hervorgehoben.
Einmal vor Ort, nutzen die Radler die Gelegenheit für eine Raddampferfahrt auf der Elbe, den Besuch der berühmten „Bastei“ in der sächsischen Schweiz sowie für einen Abstecher zur Festung Königstein.
Begleitet wurde die Gruppe von zwei Kleinbussen, am Steuer und auch sonst unterstützend aktiv Vereinsgeschäftsführer Steffen Hartmann und Wolf Reinemann, Chef des Technischen Hilfswerkes. Sechs Ehefrauen reisten auch mit. (BM)
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