Remscheid: Auch ein Effekt der Mundpropaganda
zuletzt aktualisiert: 09.10.2008Remscheid (RPO). Unter Jugendlichen glühen die Handydrähte, es wird emsig gesimst – es wundert also nicht, dass in der kleinen Großstadt jeder weiß: Hier sitzt ein Staatsanwalt, der sich sofort kümmert, hier arbeiten alle Hand in Hand. Klauen, abziehen, Randalieren lohnt sich nicht. Wer erwischt wird, muss gleich antreten zu Sozialstunden. Schwerere Kaliber landen im Jugendarrest, wo Grenzen aufzeigt. So gesehen beugt diese „Mundpropaganda“ dummen Jungenstreichen und größeren Fehltritten vor. Der Effekt ist in einer Kommune mit sozialen Spannungen nicht zu unterschätzen. Auch wenn die wissenschaftlichen Ergebnisse noch fehlen, scheint klar: Das Remscheider Modell wirkt. (pd)
Quelle: RP
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