Remscheid: Ausgang nur nach hinten
VON HENNING RÖSER - zuletzt aktualisiert: 13.11.2007 - 15:51Remscheid (RPO). Schön ist er geworden, der runderneuerte Bahnhof Güldenwerth. Die an anderen Remscheider Haltepunkten des „Müngsteners“ noch sehnlichst erwartete Modernisierung ist hier bereits abgeschlossen.
Die Bahnsteige sind neu gemacht und erhöht worden für den behindertengerechten Einstieg. Auch Geländer, Treppen und Schilder wurden von der Bahn aufgefrischt. Der schon immer ansehnlichste aller Remscheider Bahnhöfe macht einen guten Eindruck.
Das findet auch BM-Leser Johann-Ludwig Heim, der sich am „Heißen Draht“ zur Redaktion jetzt allerdings über eine Ungereimtheit beim Umbau wunderte. Warum endet der frisch gebaute, sogar mit einen schicken Glasdach versehene neue Aufgang in Richtung Hauptstraße auf einem mit Flatterband abgesperrten Schotterplatz? Derzeit, so die Beobachtung des Regionalbahn-Fahrers, ist der Aufgang mit einem Schutzgitter versperrt. Wer in Richtung Güldenwerth will, muss deshalb den anderen Ausgang zum Wald hin nehmen und macht einen großen Umweg über die Bahnhofstraße.
Hans-Otto Heming vom städtischen Bauamt kennt das Problem und kann die Verwunderung gut verstehen. „Auf dem Schotterplatz sollte eigentlich längst eine Park & Ride-Anlage entstehen“, sagte Heming der BM. Überraschend sind aber in den letzten Monaten Probleme beim Kauf des dafür nötigen Grundstücks aufgetaucht. „Wir verhandeln schon länger und hoffen, dass wir bald ein Ergebnis bekommen“, sagte Heming, der aus rechtlichen Gründen nicht weiter ins Detail gehen will.
Ein provisorischer Ausgang als Überbrückung bis zur endgültigen Klärung der Situation sei denkbar, sagte Heming. Der würde aber zusätzliches Geld kosten.
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