Remscheid: Bankräuber vor Gericht
zuletzt aktualisiert: 04.01.2007Remscheid (RPO). Diebstahl und schwere räuberische Erpressung – so lautet ab heute vor dem Landgericht Wuppertal der Vorwurf gegen Louis R. aus Remscheid. Der 53-Jährige soll am 7. November 2005 mit einem Nylonstrumpf maskiert die Sparkassenfiliale an der Burger Straße überfallen haben. Dabei soll er die Kassiererin mit einer Waffe bedroht und zur Herausgabe von 17 000 Euro gezwungen haben. Das zuvor bei einem Gebrauchtwagenhändler gestohlene Flucht-Auto soll er kurz nach der Tat in der Aldi-Tiefgarage an der Rosenhügeler Straße abgestellt haben. Im Fahrzeug fanden die Beamten Teile der Beute. Laut Zeugenaussagen war der Täter von dort zu Fuß in Richtung Loborner Straße geflüchtet. Er trug bei dem Überfall eine orangefarbene Kappe sowie orangefarbene Arbeitskleidung – „ähnlich wie ein Müllmann“, hieß es damals im Polizeibericht. Dem Mann droht eine Freiheitsstrafe von fünf bis zu 15 Jahren.
Aktuelles über den Prozess finden Sie am Nachmittag im Internet unter www.rp-online.de/remscheid
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