Remscheid: Blitzer zeigt Wirkung – Rekord liegt bei 130 km/h
VON HENNING RÖSER - zuletzt aktualisiert: 27.01.2012Remscheid (RP). Die stationäre Tempomessung auf der Neuenkamper Straße zeigt doppelte Wirkung – im Fahrverhalten der Autofahrer und in der Kasse der Stadt Remscheid. Zu diesem Schluss kommt Kämmerin Bärbel Schütte, die im Umwelt- und Ordnungsausschuss der Stadt nach zwei Monaten jetzt eine erste Bilanz zog.
Demnach ist der Anteil der Autofahrer, die an dieser Stelle zu schnell unterwegs sind, deutlich gesunken. Waren es in den ersten beiden Wochen nach dem Start noch 0,8 Prozent (2600) der insgesamt 354 000 gemessenen Fahrzeuge, die hier geblitzt wurden, sank diese Zahl in den vergangenen beiden Wochen auf 0,4 Prozent (1600) von insgesamt 420 000 Fahrzeugen.
Das reicht auf dieser viel befahrenen Straße immer noch für ein beachtliches Bußgeldaufkommen. 7614 Verwarngelder und 712 Bußgelder für größere Tempoüberschreitungen verhängte die Stadt insgesamt seit dem Start der Tempo-Überwachung am 17. November. Die Einnahmen addieren sich auf 177 730 Euro.
FDP will Zwischenberichte
Gerast wird immer noch. Spitzenreiter über den Tag ist ein Autofahrer, der mit 95 km/h gemessen wurde. In der Nacht blitzte die Stadt einen Fahrer, der mit 130 Stundenkilometern unterwegs war. Die FDP hat um den Bericht gebeten. Sie will überprüfen, ob der Blitzer nur ein Mittel zur Haushaltssanierung ist, oder ob er auch der Sicherheit dient. Ratsherr Michael Kleinbongartz zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis.
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