Remscheid: CDU: Moderne Potenziale stärken
zuletzt aktualisiert: 09.08.2008Remscheid (RPO). Unsere Stadt ist von ihrer Gewerbestruktur die letzte Industriestadt in Nordrhein-Westfalen. Obwohl unsere ortsansässige Wirtschaft momentan floriert, liegt Remscheid an der Spitze der Städte mit dem stärksten Bevölkerungsrückgang in NRW.
Die Serie
hat wenig Spielraum für Investitionen. Wege zum Sparen sind seit Jahren das große Thema.
Für die BM-Serie haben wir den Spieß umgedreht und gefragt: Wofür würden die Parteien zehn Millionen Euro ausgeben, wenn sie das Geld einmalig zur Verfügung hätten? Heute antwortet die Remscheider CDU.
Alle Folgen der Serie unter
Dieser negative Trend muss nicht nur aufgehalten, sondern in eine positive Richtung umgekehrt werden. Dreh und Angelpunkt für eine positive Entwicklung ist die Stärkung unserer Stadt als Wirtschaftsstandort und die noch intensivere Förderung unseres „Remscheider Rohstoff-Faktors Bildung“.
Die leider nicht vorhandenen zehn Millionen Euro müssten aus Sicht der CDU konzentriert und nachhaltig in diese Bereiche investiert werden. Davon profitieren letztlich alle sozialen, sportlichen und kulturellen Einrichtungen. Remscheider Unternehmer und ihre Fachkräfte gelten oft als „Knösterpitter“, das heißt sie entwickeln neue Maschinen, Produkte und Fertigungsverfahren. Nicht umsonst liegen die Remscheider Unternehmen an der Spitze bei den Patentanmeldungen. Fördern wir diese Stärken und verstehen wir den Begriff „Industriestadt“ nicht als etwas Überholtes, sondern erkennen wir die vielfältigen modernen Potenziale unserer Stadt.
Schaffen wir gezielt einen Kreativpark, in dem sich Unternehmen preiswert niederlassen können, die sich der Forschung und Entwicklung im Bereich Metallbearbeitung und Metallverarbeitung verschrieben haben. Fördern wir gezielt die Unternehmen, die nicht nur bereit sind, mit bestehenden und zukünftigen Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten, sondern die auch untereinander kooperationswillig sind.
Hightech-Niveau bei den Unternehmen erfordert aber auch höchstes Potential bei den Bildungseinrichtungen. Hier spielen auch die Faktoren Kinderbetreuung und schulisches Ganztagsangebot entscheidende Rollen. Ein ansprechendes Angebot der Betreuung unserer „Kleinsten“, der Kinder im Alter unter drei Jahren, ist gerade für junge Familien, die sich dafür entscheiden, in Remscheid zu leben, zu wohnen und zu arbeiten, von nicht zu unterschätzender Bedeutung.
Remscheids Bildungslandschaft hat sich in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich und stark positioniert: durch ein flächendeckendes, wohnortnahes Angebot an Ganztagsschulen im Grundschulbereich. Dieses Ganztagsangebot würde mit Hilfe der imaginären zehn Millionen Euro besonders an Remscheids Gymnasien beschleunigt ausgebaut werden: Der Bedarf dafür ist vorhanden. Abgerundet werden all diese Überlegungen durch die Errichtung einer akademischen Bildungseinrichtung, die der Remscheider Wirtschaft hilft, ihren Bedarf an hoch-qualifizierten Fachingenieuren zu decken.
Dies alles hilft uns, Remscheid für junge Menschen interessant und attraktiv zu machen.
Die Antwort formulierte Kai Kaltwasser, Parteivorsitzender der CDU.
Ende der Serie.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



