kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Remscheid: Der Dreck soll weg

VON BERNWARD LAMERZ - zuletzt aktualisiert: 12.06.2007

Remscheid (RPO). Der Müll in der Stadt nervt die Bürger. Die Verschmutzung der neuen Werkzeugtrasse beispielsweise erzeugt Wut. Aber auch anderswo machen Menschen ihrem Ärger Luft, wollen selbst aktiv werden – oder frustriert aufgeben.

Die Interessengemeinschaft Kremenholl säuberte vor einigen Wochen ein Teilstück der Trasse. Mit Schubkarre, Handschuhen und Müllsäcken gingen die ehrenamtlichen Helfer ans Werk.   Foto: RPO
Die Interessengemeinschaft Kremenholl säuberte vor einigen Wochen ein Teilstück der Trasse. Mit Schubkarre, Handschuhen und Müllsäcken gingen die ehrenamtlichen Helfer ans Werk. Foto: RPO

Bei Hans Georg Müller vom Club Natur klingt das fast noch humorig. In seinem Kurzbericht von einer Vogelstimmen-Wanderung mit 30 Hobby-Ornithologen über die Werkzeugtrasse erwähnt er jetzt die angewiderte Reaktion eines Zehnjährigen: „Er hatte in was Braunes, Weiches voll reingetreten, welches breit auf der schönen Trasse lag“; „datt bringt Glück“, habe darauf hin ein älterer Herr zum Trost gesagt.

Kein Einzelfall offenbar, diese „Tretmine“ auf der Trasse. Die fortschreitende Verschmutzung des rund vier Kilometer langen stadthistorischen Weges von Hasten Richtung Hauptbahnhof wurde jedenfalls im jüngsten Presseclub der Denkerschmette, der unter dem alten Motto „Hölpend met, dat Remsched propper blitt“ stand, schnell zum beherrschenden Thema.

Überquellende Abfallgefäße

Info

„Heißer Draht“

Kaum ein Thema beeinträchtigt das alltägliche Lebensgefühl der Bürger so stark, wie ein ungepflegtes Stadtbild. Wir wollen die Erfahrungen unserer Leser wissen – und zwar nicht nur die schlechten, sondern auch die guten: Wo also sieht’s schlimm aus, wo andererseits gibt es kleine oder große private Anstrengungen für eine schöne Stadt? Schreiben Sie uns am „Heißen Draht online“ unter

www.rp-online.de/remscheid

Schicken Sie Bilder an

redaktion.remscheid@ bergische-morgenpost.de

Klaus R. Schmidt, einer der ehrenamtlichen Stadtführer, bekannte im Laufe der Debatte, zumal bei Führungen mit auswärtigen Gästen müsse er sich ständig für peinliche Dreckecken entschuldigen. Für die überquellenden Abfallgefäße zum Beispiel auch, die angeblich deshalb nicht regelmäßig entleert würden, weil sie mit dem Müllauto nicht zu erreichen seien.

Deutlich frustrierter zeigte sich eine Trassenanwohnerin vom Bürgerkreis Stachelhausen, der sich wie ähnliche Initiativen in Kremenholl oder Honsberg die Sauberkeit auf der Trasse zum patenschaftlichen Anliegen gemacht hat. Angesichts der Masse an tierischen wie menschlichen Exkrementen und sonstiger Säufer-Hinterlassenschaften werde sie sich beim besten Willen ein Engagement nicht mehr zumuten, sagte die Dame erzürnt. Politik und Stadtverwaltung müssten endlich aktiv werden. An deren Adresse hatte Schmetten-Chef Reinhard Ulbrich nach einem ersten Presseclub zum Dreck-Thema im April drei Forderungen zusammengefasst: Umsetzung der in der geltenden Ortssatzung und im SOS-Konzept festgeschriebenen Kontrollen und Sanktionen, vorbildliche Sauberkeit auf städtischen Grundstücken, Wiederbelebung der Aktion „Eine Stadt räumt auf“. Keine Reaktion bislang. Ulbrich genervt: „Ich diskutiere das Thema hier vorerst nicht mehr.“

Unklare Zuständigkeiten

Alles auch eine Frage unklarer Zuständigkeiten? Das Lenneper Ehepaar Regina und Holger Tietze beklagt in einem Brief an die BM regelmäßige Verschmutzungen (Regale, Campingstühle, Autoreifen usw.) im Naturschutzgebiet Kleebachtal hinterm ehemaligen Lenneper Krankenhaus. Vom „Grünen Telefon“ der Stadt sei die Angelegenheit an die Entsorgungsbetriebe weitergeleitet worden, dort habe man den „Fall“ zuständigkeitshalber ans Forstamt abgegeben. Regina Tietze sagte auf Nachfrage der BM, wenn ihr jemand einen abschließbaren Müllcontainer aufstellen würde, würde sie selbst im Kleebachtal regelmäßig nach dem Rechten sehen. Und sie könne bestimmt noch ein, zwei weitere Familien zum Mitmachen motivieren. Jetzt wartet sie auf Reaktionen.

Quelle: RP

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Streit um Gänse-Kot am Elfrather See

Krefeld

Streit um Gänse-Kot am Elfrather See

Jedes Jahr schneidet der Elfrather See in Krefeld bei der EU-Badesee-Studie schlecht ab. Schuld ist der Gänsekot. Jetzt klagt die Kreisjäger ... mehr 

Prozesstag mit Wut und Tränen

Leverkusen

Prozesstag mit Wut und Tränen

Am Kölner Landgericht sagen die Eltern der Kinder aus, die sich bei dem Brandanschlag im vorigen Juli in der Wiesdorfer Wohnung befunden hat ... mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Gefangen im Monster-Stau von Peking

In Chinas Hauptstadt gibt es nicht nur viele Menschen, sondern auch ziemlich viele Autos. Kein Wunder also, dass es dort immer wieder zu ... mehr 

AUS DER NACHBARSCHAFT
Meistgelesen

Hertha scheitert auch vor DFB-Bundesgericht

Fortunas Aufstieg hat Bestand

Das unter skandalösen Umständen beendete Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC (2:2) wird nicht wiederholt. Das Bundesgericht des DFB wies den Einspruch der Berliner gegen die Spielwertung ab. VON Bernd Jolitz und Falk Janning  mehr

 

DFB-Bundesgericht urteilt pro Fortuna

Hertha entscheidet Dienstag über Einspruch

 

LIVE: Entscheidung über Fortuna

Hertha-Einspruch zurückgewiesen

 

Champions-League-Playoffs

Das sind die Gegner der Borussia

 
Meistkommentiert

Kommentar zum DFB-Urteil

Fortuna fährt endlich Ernte ein

Anderthalb Wochen dauert nun die juristische Auseinandersetzung rund um den Aufstieg zur Bundesliga. Diese zähen Wochen muteten fast so lang an wie die anderthalb Jahrzehnte, die Fortuna Düsseldorf in der Unterklassigkeit verbringen musste. VON Martin Beils  mehr

 

Verkehrsminister legt Konzept vor

Ramsauer macht bei Pkw-Maut Druck

 
 

Euro-Krise verschärft sich

Spaniens Banken brauchen noch mehr Geld

 

Aserbaidschan und die Menschenrechte

Gewalt überschattet die ESC-Glitzerwelt

mehr nachrichten aus remscheid

Remscheid

Bürgerbegehren – viel Zuspruch

Mit der Resonanz auf das Bürgerbegehren zeigt sich Klaus Kreutzer, Vorsitzender des Verkehrs- und Fördervereins Lennep, sehr zufrieden. Zurzeit sammeln 19 Vereine Unterschriften gegen den geplanten Verkauf des Lenneper Kirmesplatzes. Listen liegen ... mehr

 

Remscheid

OGGS – Politik sichert Platz für jedes Kind

Wer sein Kind für die Betreuung in der Offenen Ganztagsgrundschule (OGGS) anmeldet, soll dort auch einen Platz angeboten bekommen. Kein Kind wird abgewiesen. mehr

 
 
 
 
 
Remscheid damals und heute
Remscheid damals und heute
Unsere Bilderstrecke zeigt Remscheid im Wandel der Zeit. mehr 
 
Remscheid damals und heute
Remscheid damals und heute
Unsere Bilderstrecke zeigt Remscheid im Wandel der Zeit.
mehr 
Wahlparty im Ämterhaus in Remscheid
Wahlparty im Ämterhaus in Remscheid
Wahlparty im Ämterhaus in Remscheid
mehr 
Ferrari verunglückt auf A 1
Ferrari verunglückt auf A 1
Ein Ferrari hat sich am Mittwochabend auf ..
mehr 
Maifest rund um Maikundgebung
Maifest rund um Maikundgebung
Vor und nach der Maikundgebung fand auf dem ..
mehr 
 
Familienanzeigen