Remscheid: Ekel auf dem Erlebnispfad
zuletzt aktualisiert: 12.06.2007Remscheid (RPO). Wie schmutzig eine Stadt wirkt, ist immer auch eine Frage der persönlichen Empfindlichkeit. Das ist in Remscheid nicht anders als anderswo. Wenn jetzt aber offenbar die Werkzeugtrasse einen objektiv nicht mehr tolerierbaren Grad der Verschmutzung zu erreichen droht, dann muss etwas geschehen. Immerhin ist diese Trasse ein ausgewiesener urbaner Erlebnisraum, der nunmehr mit weit Ekligerem in Verbindung steht, als nur herumfliegendem Abfall. Das hat Signalwirkung. Gefährlich wird’s, wenn das ehrenamtliche Anwohner-Engagement deshalb in frustrierte Verweigerung umschlägt. Hier müsste höchste Wertschätzung bezeugt werden. Von höchster politischer Stelle. OB Wilding müsste – mindestens – als „Chefsache“ fortführen, was ihr Vorgänger Schulz begonnen hat. Dazu gehört auch, die für die Bürger unverständlichen Zuständigkeitswirren beim Thema Müll kreativ zu klären. (bl)
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