Remscheid: Grüne: "Linie der LEG fortführen"
zuletzt aktualisiert: 30.01.2008Remscheid (RPO). Die Remscheider Grünen haben eine Resolution zum geplanten Verkauf der LEG verfasst, die in der Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen am 6. Februar und im Stadtrat am 21. Februar diskutiert werden soll. Darin fordert die Fraktion, der Rat der Stadt möge bei der Landesregierung und beim zuständigen Finanzminister darauf hinwirken, dass der Käufer der LEG vertraglich an bestimmte Verpflichtungen gebunden wird.
So sollen gewisse Standards in den Wohnsiedlungen auch in Zukunft gewährleistet werden. Am vergangenen Wochenende hatte ein Vertreter der LEG versucht, Mieter in Klausen mit dem Hinweis zu beruhigen, dass sich für sie auch nach dem Verkauf nicht viel ändern werde. Am sozialen Wohnungsmarkt in Remscheid hält die LEG einen Anteil von 25 Prozent.
In den vergangenen Jahren habe die LEG mit ihrem Engagement die Entwicklung verschiedener Stadtteile vorangetrieben und somit das Erscheinungsbild Remscheids positiv geprägt, finden die Grünen. So habe sich der einstige Problembezirk Klausen zu einem lebenswerten Wohnraum entwickelt.
Über die beschlossene Sozial-Charta hinaus solle sich der Investor daher verpflichten, für eine dauerhaft gute Lebensqualität in den von ihm bewirtschafteten Wohnquartieren zu sorgen. Dazu gehören auch wohnortnahe Serviceangebote wie Mieterbüro und Hausmeister-Service. Den Mieterbeiräten sollten geeignete Büroflächen zur Verfügung gestellt werden.
Wichtig erscheint den Grünen auch die Fortführung des bewährten Belegungsmanagements, bei dem auf eine ausgewogene ethnische, kulturelle und soziale Mischung der Mieterschaft geachtet werde. Außerdem solle weiterhin in Gebäudesanierungen – auch im Hinblick auf Energieeffizienz – investiert und auf ein gepflegtes Umfeld geachtet werden. Zufriedene Mieter seien die beste Voraussetzung für rentable Vollvermietung.
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