Remscheid: Löhrmann: "Verlässliche" ist unverzichtbar
zuletzt aktualisiert: 28.06.2010Remscheid (RPO). Die Verlässliche feierte am Samstag ihr 15-jähriges Bestehen. Ein "kleines Jubiläum", aber eines, das in Remscheid wahrgenommen wurde. Denn der Verein ist mit seinen Angeboten an 15 Grundschulen, einem Gymnasium und einer Realschule vertreten und leistet mit der Förderung von 1700 Kindern durch etwa 400 Mitarbeiterinnen einen wesentlichen Beitrag zur Remscheider OGGS-Betreuung.
Rot-Grün im Land will helfen
"Remscheid hat hier ein Erfolgserlebnis", lobte Oberbürgermeisterin Beate Wilding in ihrem Grußwort die Arbeit des Vereins und seiner Geschäftsführerin Gerda Spaan, die sich engagiert und beharrlich für ihre Ziele einsetze. Sie hoffe nun, dass die Landtags-Abgeordneten Sven Wolf und Silvia Löhrmann sich um die Finanzierungsprobleme kümmerten, die Remscheid benachteiligten.
Ein Wunsch, den die beiden sicherlich verstanden. Zumal die Spitzenkandidatin der Grünen die Arbeit der Verlässlichen seit Jahren begleitet und fördert. Der Name "Verlässliche" sei Programm, referierte Festrednerin Silvia Löhrmann, "Ihnen kann man trauen." Eltern und Schule vertrauten darauf, dass die anvertrauten Kinder gefördert würden. "Sie sind heute unverzichtbar für all die Eltern, Kinder und Schulen, die Ihnen vertrauen", attestierte Silvia Löhrmann dem Verlässliche-Team, "ich verspreche Ihnen, dass wir Sie weiter unterstützen werden". Dass sie damit Sven Wolf gleich mit ins Boot nahm, störte diesen offensichtlich nicht.
Ute Feldbrügge (Der Paritätische) warnte in diesem Zusammenhang vor Kürzungen im Offenen Ganztag und wies zudem wie auch die anderen Redner auf die offensichtliche Benachteiligung armer Kommunen wie Remscheid gegenüber reichen Städten wie Bonn und Düsseldorf hin. Dass dort OGGS-Gruppen mit 60.000 oder gar 90.000 Euro (Bonn) finanziert werden, während in Remscheid nur 35.000 zur Verfügung gestellt werden, hatte zuvor schon Gerda Spaan vehement beanstandet.
Nachdem Jutta Velte (Die Grünen) zum Abschluss einen optimistischen Blick in die Zukunft gewagt hatte, begann "der unterhaltsame Teil" des Jubiläumsfests, den Anette Mores, 2. Vorsitzende des Vereins, moderierte. Während viele Gäste sich im Festzelt bei Kaffee und Kuchen stärkten, traten auf kleiner Bühne die "Tanzmäuse" aus der OGGS Kremenholl auf. Flötenspieler aus Struck und der Walter Hartmann-Schule sowie der OGGS Dörpfeld zeigten, was sie im Betreuungsangebot gelernt hatten.
Die Theater-AG der OGGS Kremenholl präsentierte das Stück "Gemeinsam sind wir stark" und Bodo Monschau bewies mit zehn Kindern seiner Karate AG, was Disziplin und Lerneifer bereits im Grundschulalter vermögen. Für Musik und weitere Unterhaltung sorgte in den Zwischenpausen Philipp Sauer mit seinem Tenorsaxophon und mit Jonglagebällen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



