Remscheid: Spendengelder komplett ausgegeben
zuletzt aktualisiert: 15.01.2008 - 17:49Remscheid (RPO). Die Spendengelder der Aktion „Remscheid hilft“ mit der die Stadt den Flutopfern des Tsunami in Südostasien helfen wollte, sind komplett in der betroffenen Region angekommen. „Es ist kein Geld mehr auf dem Spenden-Konto“, sagte Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz gestern der BM.
Insgesamt 74 000 Euro waren damals zusammen gekommen, weil sich viele Remscheider für die von Oberbürgermeisterin Beate Wilding im Januar 2005 spontan ins Leben gerufene Hilfsaktion engagierten. Die letzten Gelder wurden dann vor einigen Monaten an die Ceylon-Direkthilfe überwiesen. Die Hilfsorganisation ist Partner der Stadt Remscheid und koordiniert die Hilfe vor Ort.
Das Rechnungsprüfungsamt der Stadt hatte sich in seinem letzten Bericht verwundert darüber gezeigt, dass zwei Jahre nach dem Flutunglück noch über 20 000 Euro auf dem Konto der Stadt lagen. Die Wählergemeinschaft nahm das gestern zum Anlass für eine kritische Nachfrage im Rathaus. Die verzögerte Auszahlung habe daran gelegen, dass man die Gelder gezielt und sinnvoll einsetzen wolle, sagte Mast-Weisz. „Wir wollten keine Doppelförderung, sondern eine nachhaltige Unterstützung der Menschen.
Das Geld der Remscheider sei für den Aufbau von Häusern, für Schuleinrichtungen und für den Aufbau neuer Existenzen geflossen.
Derzeit bereitet die Stadt eine Dokumentation über die Hilfsaktion vor, in der noch einmal die verschiedenen Projekte vorgestellt werden sollen, die aus Remscheid unterstützt wurden.
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