Kommentar: Trotzköpfe bei der W.i.R.
zuletzt aktualisiert: 18.01.2011Kommentar (RPO). Die W.i.R. ist eine Gegnerin des Orchesters und eine Freundin der Musik- und Kunstschule. Das ist bekannt. Insofern überrascht ihr Vorhaben nicht, jede Gelegenheit zu nutzen, die Bergischen Symphoniker infrage zu stellen und für die Senkung der Zuschüsse zu plädieren. Doch wer die Forderung erhebt, die Zuschüsse an die GmbH weiter runterzufahren, spielt ein falsches Spiel. Eigentlich müsste es den Mitgliedern der sonst so aufgeweckten W.i.R. nicht entgangen sein – da 95 Prozent der Kosten beim Orchester aufs Personal entfallen – es nichts mehr einzusparen gibt. Wer die Zuschüsse kürzen will, führt die GmbH in die Insolvenz. Das wäre das Ende des Orchesters. Wie gut, dass die W.i.R. mit ihrem Vorschlag einsam auf der Oppositionsbank sitzt. Solingen bei Vorhaben, günstig Geld zu sparen, durch ein Veto zu blockieren, gehört eher in die Kategorie "Kindergarten".
CHRISTIAN PEISELER
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