Remscheid: Viele Fragen zur Alleestraße
VON HENNING RÖSER - zuletzt aktualisiert: 07.01.2011Remscheid (RPO). Innenstadt Wie geht es nach des testweisen Öffnung der Alleestraße weiter mit Remscheids größter Einkaufmeile? Welches Fazit ziehen die Händler nach dem Test? Was sagen die Bürger? Welche Erkenntnisse bringt die wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Wuppertal? Nur vier von vielen Fragen, die sich Otto Mähler, Bezirksbürgermeister der größten Bezirksvertretung Alt-Remscheid, für diesen Jahr auf den Arbeitszettel geschrieben hat. Die Zukunft der Einkaufsstraße wird ein zentrales Thema der politischen Arbeit im Stadtteilparlament sein, ist Mähler überzeugt. Entscheidend werde auch sein, was die Bezirksregierung in Düsseldorf zu der Ergebnissen der Testöffnung sagt, sagte Mähler im BM-Gespräch. Von der Einschätzung der Aufsichtsbehörde wird abhängen, ob die Stadt Fördergelder, die sie zum Ausbau der Fußgängerzone bekam, zurückzahlen muss.
Hauptbahnhof Thematisieren will SPD-Ratsmitglied Mähler in der BV auch weiterhin die Entwicklungen am Hauptbahnhof. Mähler plädiert dafür, den Bahnhofsinvestor HBB nicht aus der Pflicht zu entlassen, eine Diskothekenbetreiber für die leer stehenden Räume im Südbereich zu finden. "Wir müssen dort für die jungen Leute ein Freizeit-Angebot hinbekommen." Die von HBB angebotene Spielhalle als Ersatz ist für nicht akzeptabel.
Auch im Bahnhofsumfeld gibt es nach Ansicht von Mähler noch viel zu tun. Noch immer gebe es keine künftige Wegweisung und Beschilderung für die ankommenden Gäste. Hier sieht Mähler die Stadtverwaltung gefordert, notfalls über Sponsoren ein Angebot zu ermöglichen, das Gästen eine schnelle Orientierung ermöglicht.
Richard-Lindenberg-Platz "Dieses Jahr müssen wir da weiter kommen", zeigt sich Mähler einig mit den Verantwortlichen der IG Hasten, dass der Umbau des Platzes nicht abgeschrieben werden darf. Die Hoffnung auf eine Förderung durch das Land hat Mähler noch nicht abgeschrieben. "Ich werde Kontakt zu Sven Wolf (Landtagsmitglied der SPD) aufnehmen", sagt Mähler. Wolf soll klären, ob es doch noch eine Chance gibt, dass die Hastener vom Land unterstützt werden.
Wochenmarkt / Weihnachtsmarkt Die Hoffnung, dass der 2010 ausgehandelte Kompromiss zwischen Wochenmarkthändlern und Weihnachtsmarktbeschickern länger hält, hat sich zerschlagen. In der BM konnte Mähler lesen, dass die Wochenmarkthändler nicht mehr auf den Schützenplatz ausweichen wollen. Mähler will nun eine weitere Gesprächsrunde einberufen. Nicht vom Tisch ist für ihn die Idee, den Wochenmarkt in der Adventszeit auf dem Ebert-Platz unterzubringen. "Ich halte das weiterhin für eine gute Lösung."
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