Kommentar: Was darf kulturelle Bildung kosten?
VON CHRISTIAN PEISELER - zuletzt aktualisiert: 30.12.2010Kommentar (RPO). Das Gutachten von Peter Hellwig macht einen soliden Eindruck. Es ist geeignet als Grundlage für einen Diskussionsprozess über die Zukunft der Musik- und Kunstschule. Die Diskussion sollte nicht vorrangig unter dem Gesichtspunkt geführt werden, wie lässt sich am schnellsten das meiste Geld einsparen. Vor aller notwendigen Veränderung sollte zunächst einmal die Antwort auf die Frage stehen: Welche Art von kultureller Bildung und in welcher Qualität soll sie für die Menschen zur Verfügung gestellt werden? Dabei geht es nicht um Entgelttarife, sondern um Remscheid im Jahre 2020. Remscheid hat zu wenig Geld, um in billige Lösungen zu investieren. Die Politiker müssen nun Farbe bekennen, was ihnen Bildung weiter wert ist.
Quelle: RP
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