Remscheid: W.i.R.: Steuerzahler half Kukko mit 1 Million Euro
zuletzt aktualisiert: 19.01.2011Remscheid (RPO). Der Ärger um die Standortverlagerung der Firma Kukko von Remscheid nach Hilden geht weiter. Mit einer offiziellen Anfrage für die morgige Sitzung des Hauptausschusses und einem offenen Brief an Kukko-Geschäftsführer und FDP-Ratsherr Michael Kleinbongartz weist die Wählergemeinschaft (W.i.R) auf Ungereimtheiten im Verfahren hin, zu denen sie jetzt Erklärungen von der Verwaltung und Kleinbongartz verlangt.
Aus Sicht der W.i.R. hat der Steuerzahler die gescheiterten Erweiterungspläne von Kukko in Remscheid mit insgesamt einer Million Euro finanziert: 700 000 Euro flossen aus Geldern des Konjunkturpakes II für den Neubau des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Hasten, die nach dem Verkauf des Grundstückes an der Taubenstraße an Kukko umgesiedelt werden musste; Geschätze 300 000 Euro sei das städtische Grundstück wert, auf dem die Feuerwehr künftig residiert.
"Hier hätte man sonst auch Wohnhäuser bauen können", sagt W.i.R-Fraktionschef Wieland Gühne.
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