kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Remscheid: W.i.R. will bei Ausgaben für Politik sparen

VON SOLVEIG PUDELSKI - zuletzt aktualisiert: 09.03.2010

Remscheid (RPO). Bei der Politik könnten jährlich rund 50 000 Euro eingespart werden. Das hat die Wählergemeinschaft (W.i.R.) errechnet. Sie appelliert nochmals an die anderen Fraktionen, beim Thema Sparen mit gutem Beispiel vorangehen.

W.i.R.-Fraktionschef Wieland Gühne will ein Zeichen setzen. Foto: RPO

 Mit einer Anfrage an den Haupt- und Finanzausschuss, der am Donnerstag tagt, will sie ihren Vorschlag zur Kostensenkung zur Diskussion stellen. "Die Summe mag in den Augen vieler kein hoher Betrag sein, aber es kommt doch darauf an, ein Zeichen zu setzen", sagte Fraktionsvorsitzender Wieland Gühne gestern in einem Pressegespräch.

Fraktionskürzungen lehnte Rat ab

Bisher war der Vorstoß der W.i.R., die städtischen Ausgaben für die Politik zu senken, gescheitert. Der Vorschlag, die Fraktionszuwendungen um zehn Prozent zu kürzen, lehnte der Stadtrat ab. Seit 2000 zahlt die Wählergemeinschaft als einzige Fraktion freiwillig jährlich eine Teil ihrer Zuschüsse zurück. Insgesamt wurden seitdem rund 26 000 Euro zurückerstattet. Immerhin greift die Verwaltung ihr Beispiel auf: Auch im Sparpaket der Oberbürgermeisterin taucht als ein Punkt die Kürzung der Fraktionszuwendungen auf.

Nun setzt die W.i.R. bei der Bezahlung des einzelnen Politikers an. Rund 30 000 Euro ließe bei der Aufwandsentschädigung für Ratsmitglieder und weitere 25 000 Euro für Bezirksvertretern sparen, wenn man das System umstelle, hat die W.i.R. ausgerechnet. Bisher erhalten Politiker eine Pauschale: Ratsmitglieder 342 Euro monatlich und Bezirksvertreter 203,60 Euro. Laut Entschädigungsordnung des Landes NRW könnte auch eine zweite, weniger kostenträchtige Variante angewendet werden: eine reduzierte monatliche Pauschale plus Sitzungsgeld. Die W.i.R. bittet die Verwaltung nun um eine Gegenüberstellung der Ausgaben beider Varianten auf der Basis des aktuellen Sitzungsplans.

Die W.i.R. sei der Auffassung, dass sich die Umstellung auf Variante zwei vor allem lohnt, seitdem die Anzahl der Ausschüsse reduziert und der Sitzungsturnus eingeschränkt wurde. Zu zahlen wäre eine Monats-Pauschale von 252,50 Euro für Ratsmitglieder und 147,60 für Mitglieder der Bezirksvertretungen. Die Sitzungen würden jeweils mit 17,30 Euro vergütet. "So würde der Politiker auch eher nach Leistung bezahlt", meinte Gühne. Über Gebühr ausgereizt werden könne das neue System nicht, denn die Anzahl der Sitzungen sei auf jährlich 30 begrenzt.

Quelle: RP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Übung auf dem Eis

Meerbusch

Übung auf dem Eis

Feuerwehr und DLRG wählten den Latumer See aus, um verschiedene Möglichkeiten durchzuspielen, wie Menschen aus lebensbedrohlichen Situatione ... mehr 

Ein letztes Mal abtauchen

Kamp-Lintfort

Ein letztes Mal abtauchen

Nach 38 Jahren macht das alte Spaßbad am Pappelsee dicht. Es wird abgerissen. Nebenan entsteht bereits das neue Panoramabad, das Mitte April ... mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Gefallener Stern: Whitney Houston ist tot

Die Sängerin starb im Alter von nur 48 Jahren. Sie wurde in einem Hotel in Beverly Hills gefunden. Houston hatte lange mit Rauschgift- und ... mehr 

AUS DER NACHBARSCHAFT
mehr nachrichten aus remscheid

Remscheid

Jecker Besuch aus den USA

Zum Lenneper Karneval ist aus Florida Dirk Schulte mit seiner Familie angereist. Bis vor 17 Jahren lebte er in Lennep, bevor er sich in Amerika selbstständig machte. Zu Karneval kommt er jedoch zurück in die Heimat. VON Stefanie Bona  mehr

 

Remscheid

Altes Amtsgericht für Investoren zu teuer

Lennep Für das seit 2006 leer stehende ehemalige Amtsgericht mit Sitz an der Bahnhofstraße in Lennep hat sich kein ernst zu nehmender Investor gefunden. VON Alexandra Kemp  mehr

 
 
 
 
 
Fliesengeschäft ausgebrannt
Fliesengeschäft ausgebrannt
Bei einem Großbrand an der Freiheitstraße .. mehr 
 
Fliesengeschäft ausgebrannt
Fliesengeschäft ausgebrannt
Bei einem Großbrand an der Freiheitstraße ..
mehr 
Brand in Remscheid 8. Februar 2012
Brand in Remscheid 8. Februar 2012
Fotos vom Dachgeschossbrand in Remscheid am 8. Februar 2012
mehr 
Remscheid: Dachgeschoss brennt aus
Remscheid: Dachgeschoss brennt aus
Auf der Kippdorfstraße ist in einem Einfamilienhaus ein ..
mehr 
Brennender Sattelzug auf A1
Brennender Sattelzug auf A1
Auf der A1 zwischen Wuppertal und Remscheid ist ..
mehr