Solingen: Begeisterung für das neue Kinderstück
zuletzt aktualisiert: 15.12.2007Solingen (RPO). Acht nahezu ausverkaufte Vorstellungen im Theater, mehrere tausend Kinder haben in dieser Woche die Inszenierung des Sommernachtstraums vom Solinger Stadtensemble begeistert aufgenommen. Die Morgenpost sprach mit Regisseur Michael Tesch über die Gründe für den Erfolg.
Wie erklären Sie sich den enormen Erfolg der Inszenierung?
Tesch Das neue Konzept ist voll aufgegangen, einen Klassiker für Kinder zu bearbeiten und kindgerecht zu erzählen. Kinder schauen ganz anders zu bei Geschichten, die sie noch nicht kennen, und das im Fall des Sommernachtstraums konzentriert und zwei Stunden lang.
Welche Altersgruppen haben Sie mit dem Stück angesprochen?
Tesch Gedacht war die Inszenierung für Kinder ab sechs Jahren, doch es waren auch viele Kindergärten in der Vorstellung. Ich habe alle acht Aufführungen und die Reaktionen des Publikums gesehen und festgestellt: schon Fünfjährige konnten der Handlung gut folgen.
Wie hat die Zusammenarbeit der drei Bühnen, die das Stadtensemble bilden, funktioniert?
Tesch Wenn man früher von der „Familie der Eigeninszenierung“ sprach, so kann ich heute sagen, das Stadtensemble ist zu einer neuen Familie geworden, die mit gleicher Begeisterung und Leidenschaft das Projekt zum Erfolg geführt hat. Ein Erfolg, der auch den Schulen zu verdanken ist, die in die Vorstellungen kamen und die von Siegfried Grote in jahrelanger Arbeit als treue Besucher gewonnen werden konnten und die dem Stadtensemble jetzt das gleiche Vertrauen entgegen gebracht haben und sogar noch zahlreicher in den Vorstellungen erschienen sind.
Wie erklären Sie sich das gestiegene Interesse?
Tesch Kindertheater nach einem neuen Konzept, wie gesagt, Klassiker kindgerecht inszeniert, hat ein neues Interesse geweckt.
Annemarie Kister-Preuss stellte die Fragen.
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