Solingen: Cobra: Kulturelles Angebot bleibt erhalten
zuletzt aktualisiert: 15.07.2009Solingen (RPO). Am 21. Juli soll es so weit sein. Dann wird das Ohligser Kulturzentrum Cobra auch offiziell in die Trägerschaft der neuen gemeinnützigen GmbH übergehen. Aber wenn es nach Gesellschafter Michael Kölker geht, dann wird sich am kulturellen Angebot auch in Zukunft nichts ändern. Die Grünen hatten in der vergangenen Ratssitzung im Juni kritisiert, dass der städtische Zuschuss von etwas mehr als 80 000 Euro demnächst nicht mehr dem alten Trägerverein, sondern der neuen Gesellschaft überwiesen wird. "Wir hätten uns ein Modell wie jenes im Ittertal gewünscht", konkretisierte die Fraktionsvorsitzende Martina Zsack-Möllmann die grünen Vorstellungen jetzt noch einmal gegenüber der Morgenpost. Der Hintergrund: Es waren aus dem Kreis des Vereins Befürchtungen laut geworden, bei einer Finanzhoheit auf Seiten der gGmbH könnte das kulturelle Angebot leiden.
Dem widerspricht Michael Kölker aber mit Entschiedenheit. "Auch in Zukunft wird sich daran nichts ändern", erklärte der Unternehmer im Gespräch mit unserer Zeitung. Schließlich dürfe ja auch die neue, gemeinnützige Gesellschaft keine Gewinne machen. Eine Gefahr der Kommerzialisierung bestehe also nicht. Vielmehr sei es ja gerade auch das Ziel seines Engagements gewesen, die Cobra als Ort vielfältiger kultureller Veranstaltungen zu erhalten.
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