Solingen: Feith kündigt harten Sparkurs bei Töchtern und Beteiligungen an
zuletzt aktualisiert: 29.01.2010Solingen (RPO). Auf die städtischen Beteiligungsgesellschaften und Tochter-Unternehmen kommen ebenfalls harte Zeiten zu. Das kündigte Oberbürgermeister Norbert Feith bei der gestrigen Sitzung des Haupt- und Personalausschusses an. "Hierzu werden wir dann auch die Fraktionen einladen", sagte Feith. Zuvor war den Ausschuss-Mitgliedern die Vorgehensweise bei der so genannten Produktkritik vorgestellt worden, mit der die Stadtverwaltung im Moment nach Einsparpotenzialen durchkämmt wird.
Solingen muss bis 2013 45 Millionen Euro jährlich sparen, um die Pleite noch zu verhindern. Ergebnisse sollen Ende Februar präsentiert werden. "Und dann wird es keine ,Naturschutzgebiete' mehr geben", meinte Bernd Krebs (CDU), der wie Uli Uibel (SPD) Wert darauf legt, dass auch die Beteiligungen und Töchter ihren Anteil zur Konsolidierung leisten. Krebs: "Es geht zum Beispiel nicht, dass Arbeitnehmer in den verschiedenen Töchtern ungleich behandelt werden."
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