Solingen: Gesundheitsämter: Fusion wird erörtert
zuletzt aktualisiert: 24.07.2009Solingen (RPO). Die Intensivierung der Beziehung der drei bergischen Großstädte wird derzeit voran getrieben, sei es die Inbetriebnahme eines gemeinsamen Service-Centers (wir berichteten) oder eine Verzahnung der Forstämter und der Veterinärämter. Gearbeitet wird hinter den Kulissen von Wuppertal aus auch bereits an Gebäudemanagement und beim Thema Rechtsamt. In Solingen tüftelt man an einer gemeinsamen Personalabrechnung.
Unter Leitung des Remscheider Stadtdirektors Burkhard Mast-Weisz wird derzeit auch über eine verstärkte Zusammenarbeit bei den Gesundheitsämtern nachgedacht: "Die drei bergischen Großstädte sind blank. Und auch wenn wir es aus eigener Kraft nicht aus der finanziellen Misere schaffen, müssen wir schauen, wo wir sparen können."
Dabei gehe es nicht darum, funktionierende Infrastrukturen kaputt zu machen, sondern zu schauen, wie und wo man sinnvoll sparen könne. So reichen die Überlegungen bei den Gesundheitsämtern bis hin zu einer Fusion, sagte Mast-Weisz im Gespräch mit unserer Zeitung. Eingebunden seien auch die Personalräte in allen drei Städten. Allerdings stehe man jetzt noch am Anfang der Überlegungen. Bis Jahresende wolle man der Politik in allen drei Städten eine Empfehlung vorlegen. Derzeit gebe es aber keine Festlegung auf eine Fusion; und so stehe auch noch nicht fest, ob die Zentrale eines bergischen Gesundheitsamtes nach Remscheid gelegt werde und nur noch Außenstellen in Solingen und Wuppertal belassen würden, so Mast-Weisz. Das hatte gestern der WDR als "angedacht" vermeldet. Für ihn sei klar, dass es Aufgaben gebe, die man zentral angehen könne, etwa wie bei der jetzigen Bekämpfung der Schweinegrippe. Andere Aufgaben, wie die Schuleingangsuntersuchungen müssten zwingend jeweils vor Ort erledigt werden.
In Solingen ist das Gesundheitsamt erst vor wenigen Monaten in den Nebenkomplex am neuen Rathaus, ins Solitor, gezogen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



