Solingen: Jahresendzeit mit den „Purple Sex Heads“
zuletzt aktualisiert: 19.12.2006Solingen (RPO). Die so genannten „Homecoming Shows“ der Solinger Band „Purple Sex Heads“ haben mittlerweile Kult-Charakter. Und so gab es dann auch am Sonntagabend im rappelvollen Veranstaltungssaal kein Durchkommen mehr, als die drei „Masters of Tranquility“ ihr traditionelles Jahresendzeit-Konzert im „Steinenhaus“ gaben.
Natürlich hatten Mutz, Maxx und Piet wieder auf der kleinen Bühne ihr bekanntes Wohnzimmer aufgebaut, allerdings war es darin diesmal noch etwas enger, mussten doch darin auch die Instrumente weiterer Musiker darin aufgebaut werden. Denn das hat bei den „Homecoming Shows“ der „Purple Sex Heads“ ebenfalls Tradition – zur Weihnachtszeit lädt sich das Trio gerne Gäste ein. Einer schien aufgrund seiner Vita auf den ersten Blick eigentlich so gar nicht dazu zu passen, handelt es sich doch bei Denis Combe-Chastel um einen ausgebildeten Opernsänger.
Als der Solinger dann aber – nur von Mutz auf der Gitarre begleitet – seine Version von Edith Piafs „La vie en rose“ präsentierte, war das Publikum nicht nur schnell auf seiner Seite, sondern auch restlos begeistert. Wie auch bei der Zwei-Drittel-Wiedervereinigung der legendären Solinger Band „Phonebone“ mit Mutz und Schwarte. Natürlich kamen im „Steinenhaus“ aber auch Fans des puren „Purple Sex Heads“-Vergnügen voll auf ihre Kosten, präsentierte das Trio ein Best of-Programm aus den Songs seiner beiden CDs – und zum Abschluss des Sets die begeisternde Version des Neil Young-Klassikers „Heart of Gold“. Die zwar stets das eher relaxte Wohnzimmer-Feeling ein wenig sprengte, aber gerade deshalb stets bei Konzerten der Solinger zu den Höhepunkten zählt.
Natürlich waren anschließend noch einige Zugaben fällig. Aber nach drei Stunden war dann doch endgültig Schluss, hatte das „weiter, weiter, weiter“ dann doch leider unwiderruflich ein Ende. Bis zum nächsten Auftritt.
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