Solingen: Musiker-Tarifvertrag galt für Symphoniker schon
zuletzt aktualisiert: 19.12.2009Solingen (RPO). Fünf Jahre haben die Verhandlungen zwischen dem Deutschen Bühnenverein und der Deutschen Orchestervereinigung gedauert, jetzt wurde der Tarifstreit beigelegt. Beide Seiten haben in dieser Woche einen neuen Tarifvertrag unterzeichnet, der zum 1. Januar in Kraft tritt. Der Vertrag stellt sicher, dass die Gehälter der Orchestermusiker an die des öffentlichen Dienstes angeglichen werden.
Für die Bergischen Symphoniker ist diese Entscheidung bereits mit Beginn der Spielzeit vorweggenommen worden. "Im Wirtschaftsplan 2009/2010 ist die mögliche Erhöhung der Gehälter durch die Gesellschafterversammlung bereits festgeschrieben worden", erklärte Stefan Schreiner, Geschäftsführer der Bergischen Symphoniker, gestern auf Nachfrage. So bringt der jetzt geschlossene Tarifvertrag für die Städte keine zusätzliche finanzielle Belastung. Die Gehälter gelten für die laufende Spielzeit, erklärte Stefan Schreiner. In dem neuen Tarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern festgeschrieben worden und die Nutzung der Medienrechte, die den modernen Informationstechnologien angepasst worden sind. Die weiterhin vereinbarte Erleichterung in der Zusammenarbeit mit Jugendorchestern und Schulen wird auch den Bergischen Symphonikern ihre lange praktizierte Arbeit auf diesem Gebiet vereinfachen.
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