Solingen: Offenlage im Herbst
zuletzt aktualisiert: 17.07.2009Solingen (RPO). Ende April hatte die Stadt mit der Bürgerinitiative Fürkeltrath zahlreiche Fragen im Klingenmuseum diskutiert, aus diesem Gespräch stehen aber noch Antworten offen. "Die können sich erst aus dem Umweltbericht ergeben", erklärte Baudezernent Hartmut Hoferichter kürzlich unserer Zeitung. Er geht davon aus, dass die beabsichtigte Änderung des Bebauungsplans W 309 mit der damit verbundenen Offenlage voraussichtlich im September in die politischen Gremien kommen wird.
Fürkeltrath
Im Nordwesten Gräfraths liegt die Hofschaft Fürkeltrath. Sie grenzt im Süden an ein Landschaftsschutzgebiet, im Norden an die Korkenziehertrasse und das Gewerbegebiet Fürkeltrath I. Der gültige Bebauungsplan W 309 enthält Einschränkungen der zulässigen Betriebsformen. Die Stadt will das mit einem Vorhaben bezogenen Bebauungsplan ändern.
In der Infoveranstaltung am 23. April im Klingenmuseum hatte die Geschäftsführung von MTV Metallveredelung erklärt, im ersten Betriebsschritt in Fürkeltrath zunächst 15 bis 20 Mitarbeiter zu beschäftigen. Die weiteren Bauabschnitte mit zusätzlichen Arbeitsplätzen würden sukzessive realisiert. Vorhaben des Unternehmen ist es, in Fürkeltrath große Röhren zu beschichten. Hierfür brauche man ein entsprechend hohes Gebäude. Daher sei der 30 Meter hohe Teil an der Straße Roggenkamp notwendig. Die weiteren Gebäude könnten mit einer Höhe von zehn bis zwölf, maximal 15 Metern auskommen, heißt es in der Niederschrift der Informationsveranstaltung. Es sei aber noch nicht klar, ob tatsächlich alle geplanten Hallen gebaut würden. Es handele sich um eine Option. Beginnen wolle man mit der großen Halle am Roggenkamp.
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