Solingen: Pipeline: „Ängste nicht absehbar“
zuletzt aktualisiert: 19.12.2007Solingen (RPO). Überrascht zeigte sich Dr. Klaus Strehlau, Leiter des Stadtdienstes Natur und Umwelt, dass das Oberverwaltungsgericht Münster die Inbetriebnahme der umstrittenen CO-Pipeline des Bayer-Konzerns von Dormagen nach Krefeld vorerst gestoppt hat.
„Das Verfahren ist aus unserer kommunalen Verwaltungssicht sauber gelaufen“, berichtete Strehlau gestern unserer Zeitung. Federführend habe das Planverfahren die Bezirksregierung betrieben. Dass die CO-Pipeline so viele Ängste bei den Menschen hervorgerufen hat, war nach seinen Worten bei den Planungen nicht absehbar gewesen – vor allem nicht im Solinger Bereich: Dort verlaufe die Pipeline auf rund 250 Metern unter der Ohligser Heide hindurch – fernab von einer Wohnbebauung. In der Verlach auf Solinger Gebiet sind die Rohre bereits verlegt. Das Arbeiten sind abgeschlossen.
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