Solingen: Stars der Manege sind die Tiere
VON JOACHIM RÜTTGEN - zuletzt aktualisiert: 22.01.2008Solingen (RPO). „Circus Probst“ gastiert vom 30. Januar bis 3. Februar auf dem Parkplatz Weyersberg. Das Zelt bietet Platz für 1200 Zuschauer. Sie erwartet ein klassisches Zirkusprogramm mit Jonglage, Clownerie, Dressur und Akrobatik.
Tickets und Zeiten
Vorstellungen gibt es am Mittwoch, 30. Januar, und Donnerstag, 31. Januar, jeweils um 16 Uhr, am Freitag, 1. Februar, und Samstag, 2. Februar, um 16 und 19.30 Uhr sowie Sonntag, 3. Februar, 11 und 16 Uhr.
Donnerstag, 31. Januar, ist Familientag (außer Loge auf allen Plätzen zehn Euro).
Tickets an der Zirkuskasse oder unter unter Tel. 01 75/18 47 996.
Der Parkplatz Weyersberg verwandelt sich von Mittwoch, 30. Januar, bis Sonntag, 3. Februar, in eine große Manege. „Circus Probst“ gastiert dort mit seinem neuen Programm „Kultur pur“. 80 Menschen aus zehn Ländern und mehr als 90 Tiere bevölkern die kleine Stadt auf Rädern. Bei der Tournee 2008 bereist das Unternehmen mit dem modernen Kuppelzeltbau 50 Städte auf einer knapp 3000 Kilometer langen Tour. Mittlerweile gibt es den Circus Probst seit 150 Jahren. Er reist mit 43 Großtransportern in die Klingenstadt.
Chef Reinhard Probst legt viel Wert auf Qualität und Attraktivität und preist die international bestückte zweieinhalbstündige Manegen-Show als „Programm mit Weltstadt-Flair“ an. „In einer spritzigen Inszenierung präsentiere ich hochtalentierte, von uns entdeckte junge Künstler und besonders artenreiche Tiergruppen. Außerdem gibt unser eigenes Orchester mit sechs begabten Solisten der gesamten Show einen zeitgerechten, mitreißenden Touch“, betont er. Die Besucher finden Platz in einem gut beheizten Zelt für 1200 Gäste.
Unter den Guten einer der Besten
Probst setzt bewusst auf „Circus“ im klassischen Sinne. Die großen Stars sind die Tiere – von edlen Rassepferden über Exoten bis zu Raubkatzen. Das verleitet Direktor Probst gerne zu der Aussage: „Unter den Guten sind wir einer der Besten.“ Hohe Ansprüche, die der Chef da an sich und seine Artisten stellt. Das Solinger Publikum darf sich ab 30. Januar ein eigenes Urteil bilden: Vollblutaraber und Friesenhengste präsentiert Stephanie Probst zu Beginn des Programms. Später ist sie mit einer Karawane Dromedare zu sehen. Das Duo Wolf zeichnet verantwortlich für Kaskaden am laufenden Band, Beatrice ist für eine Tempo-Jonglage unter dem Motto „Schnelligkeit ist keine Hexerei“ zuständig. Für lachende Gesichter sind Lolli & Co zuständig. Sonja Probst strapaziert gehörig die Lachmuskeln der Zirkusbesucher. Eleganz und Können in luftiger Höhe – dafür sorgt Denisa am Vertikalseil hoch unter der Zeltkuppel.
„Trampoline einmal komisch“ kommt moldawisch daher, wenn Jim Bim die federnde Fläche als Spielwiese für sich in Beschlag nimmt. Reinhard Probst sorgt für eine Exoten-Parade aus fünf Kontinenten. Er führt ungarische Steppenrinder, afrikanische Wattusi-Rinder, ein Zebra, ein Yak aus Zentralasien, Kamele und Dromedare aus Asien und Afrika, südamerikanische Lamas und ein Emu aus Australien mit zwei Moritzburger Kaltblütern aus Sachsen durch die Manege. David brilliert mit Handstand-Artistik, Christian Walliser mit bengalischen Königstigern und Richard mit Balancen am „Washington-Trapez“. Für Musik sorgt das Orchester Gregor Pierscinki.
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