Solingen: Technik-Verständnis gefragt
VON BASTIAN GLUMM - zuletzt aktualisiert: 05.08.2008Solingen (RPO). Patentanwalt Friedhelm Vomberg bietet einen Ausbildungsplatz zum Patenanwaltsfachangestellten an. Gesucht werden Bewerber, die sich sprachlich ausdrücken können und verlässlich sind.
Bereits seit dem vergangenem Jahr sucht der Gräfrather Patentanwalt Friedhelm Vomberg einen passenden Auszubildenden. „Die Ausbildung zum Patentanwaltsfachangestellten ist prinzipiell die gleiche wie die zum Rechtsanwaltsfachangestellten, nur mit Spezialschulungen im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes“, erklärt der Jurist. Die Kanzlei des Gräfrather Anwalts arbeitet eng mit Betrieben aus der Region zusammen. Innovationen und Erfindungen der Unternehmen werden von dem Patentanwalt unter Rechtsschutz gestellt.
Gute Englischkenntnisse
„Und der Patentanwaltsfachangestellte arbeitet mir in all diesen Bereichen zu. Das beinhaltet die Führung und die Vorlage von Akten, die Vorbereitungen für Klagen und natürlich auch die Post“, macht Vomberg deutlich. Gute Englischkenntnisse sind deshalb ebenso unerlässlich, wie ein Grundverständnis für technische Fragen. Eine einwandfreie deutsche Rechtschreibung und gute sprachliche Fähigkeiten sind in diesem Beruf dringend gefordert. Zudem ist Vertraulichkeit eine unabdingbare Voraussetzung für die enge Zusammenarbeit mit den Mandanten, die ihre Erfindungen verlässlich unter Rechtsschutz gestellt sehen möchten. „Deshalb wäre hier eine Plappertante vollkommen fehl am Platze.“ Friedhelm Vomberg sucht einen Bewerber, der zwar nicht zwingend das Abitur abgelegt haben muss, „was aber ganz sicher von Vorteil wäre. Allein in Hinsicht auf das Aktenstudium in englischer Sprache“, betont der 58-Jährige. Die Ausbildung zum Patentanwaltsfachangestellten dauert drei Jahre. Sie findet in der Kanzlei des Gräfrathers und einer Berufsschule in Wuppertal statt. Vomberg: „Die Berufsschule wird gemeinsam mit den Azubis der Rechtsanwaltsfachangestellten besucht. Sonderkurse qualifizieren dann später zum Patentanwaltsfachangestellten.“ Auszubildende könne so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und zu beiden Berufen die Abschlussprüfungen ablegen.
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Jugendliche, die noch eine Ausbildungsstelle suchen, können sich auf die beschriebene Stelle gerne ab sofort bei der Arbeitsagentur unter Tel. 0 18 01/55 51 11 bewerben.
Für Firmen, die noch freie Lehrstellen melden wollen, oder die Interesse an einem hier vorgestellten Bewerber haben, gilt die Nummer % 0 18 01/66 44 66.
Beide Hotlines kosten 3,9 Cent pro Minute.
Immer neu und spannend
„Der Patentanwaltsfachangestellte ist aber ein Spezialist, der mehr lernt und später auch mehr kann als der Rechtsanwaltfachangestellte“, sagt Vomberg. Derzeit bekleiden überwiegend Frauen den Beruf des Patentanwaltsfachangestellten. Friedhelm Vomberg freut sich aber auch auf zahlreiche Bewerbungen männlicher Ausbildungsplatzsuchender. „Den Azubi erwartet eine abwechslungsreiche Tätigkeit, da er im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes immer wieder mit Neuem und Spannendem konfrontiert wird“, verspricht der Patentanwalt.
Ausbildungsplatzsuchende sollten eine vorzeigbare Bewerbungsmappe in den Briefkasten werfen: „Aber ich erwarte keine Wunderdinge, sondern eine übliche Bewerbung mit Zeugnissen und ein paar Zeilen, warum sich der Bewerber gerade für diesen Beruf interessiert“, so Friedhelm Vomberg weiter.
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