Solingen: Von Peru verabschiedet
zuletzt aktualisiert: 03.01.2009Solingen (RPO). Für den Solinger Pädagogen Stephan Mertens ist am 24. Dezember sein viermonatiger Aufenthalt in Peru zu Ende gegangen, bei dem er im Rahmen seines Sabbatjahres beim Bau einer solaren Wasseranlage half, die die Gemeinde St. Clemens über ihren Peru-Arbeitskreis mit 20 000 Euro finanzierte. Derzeit ist der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums Vogelsang, der sich für ein Jahr beurlauben ließ, weitergereist, um Chile und Argentinien zu besuchen.
Zum Abschluss seines Peru-Tagebuches, das auch im Internet nachzulesen ist, kommte er zu dem Fazit, dass Peru die lange Reise wert war. „Nach meiner Einschätzung ist Peru das touristisch interessanteste land Südamerikas und es gehört sicher zu den zehn bedeutendsten Reisezielen in der ganzen Welt“, schreibt Stephan Merten, der neben seiner Arbeit als Entwicklungshelfer auch die touristischen Schönheiten des Landes kennengelernt hatte.
Immer wieder schreibt der 52-Jährige in seinem Reisetagebuch auch von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Leute, denen er während seines Aufenthaltes begegnet ist. Was die touristische Seite angeht, kommt Stephan Mertens zu dem Schluss: „Um einen guten Überblick über die verschiedenen Seiten Perus zu bekommen, sollte man mindestens vier Wochen reisen, was in Bezug auf die weite Anreise ökologisch auch vertretbar erscheint.“
Doch auch die bittere Notwendigkeit der Hilfe von außen hat der Pädagoge kennengelernt, die sehr armen Regionen im Hochland ebenso wie die „unwürdigen Wohn- und Lebensverhältnisse“ in den Vorstädten, in denen jegliche Infrastruktur fehle und es oft weder Strom noch Wasser noch Abfallbeseitigung gebe.
Das komplette Tagebuch:
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



