Solingen: Zweieinhalb Jahre Haft wegen Vergewaltigung
zuletzt aktualisiert: 24.01.2011 - 10:41Solingen (RPO). Zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten hat das Schöffengericht einen 37-jährigen Kraftfahrer verurteilt. Obwohl der Angeklagte bis zuletzt bestritten hatte, seinem 32-jährigen Opfer Gewalt angetan zu haben. Er berief sich auf einen möglichen "Filmriss" nach übermäßigem Alkoholkonsum.
Das Gericht sah es jedoch als erwiesen an, dass der Angeklagte am Abend des 3. August 2009 die Frau im Hausflur ihrer Wohnung vergewaltigte. Straferschwerend wirkte sich für den Angeklagten aus, dass das Opfer bis heute unter den Folgen der Tat leidet, Psychopharmaka einnehmen muss und in ärztlicher Behandlung ist. Auch ist die Einzelhandelskauffrau seit jenem Sommerabend extrem ängstlich. Nach eigenen Angaben geht sie sogar den kurzen Weg zum Mülleimer nur in Begleitung ihrer beiden Kinder. Überführt hatten den Täter nicht zuletzt auch DNA-Spuren, die an seinen Händen nachgewiesen werden konnten.
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