Tennis: Bastian Knittel zweiter Neuzugang
zuletzt aktualisiert: 11.12.2007Die Verhandlungen mit Bastian Knittel haben sich etwas länger hingezogen. „So ist das eben, wenn ein Spielerberater involviert ist“, sagt Kurt-Reiner Witte, der gestern dem zweiten Neuzugang des Solinger TC einen unterschriftsreifen Vertrag vorlegen konnte. Mit der Verpflichtung des gebürtigen Stuttgarters (Witte: „Die ist jetzt nur noch reine Formsache“) bleibt der Erstligist aus Widdert seiner Linie treu, jungen Tennisprofis aus Deutschland einzusetzen.
Ob das allerdings auch auf weitere Neuzugänge zutreffen wird, daraus macht Kurt-Reiner Witte derzeit noch ein großes Geheimnis. Dieses wird auch wohl erst gelüftet, wenn der Deutsche Tennis-Bund seine Spielpläne für die Sommersaison veröffentlicht hat. Bislang stehen lediglich die Spieltage, aber nicht die jeweiligen Gegner fest. Erst dann könne Witte detaillierter planen.
Mit der besten Weltranglisten-Position seiner Karriere hat Bastian Knittel in diesem Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Ende April hatte sich der 24-Jährige mit guten Ergebnissen auf Challenger- und Future-Turnieren bis auf Platz 221 vorgekämpft, und mit dem TC Ravensburg schaffte Knittel den Aufstieg in die Zweite Liga Süd. Erst in den vergangenen Wochen hat sich der Schwabe aus den Top 300 verabschiedet, weil ihn einige Krankheiten und Verletzungen zurückgeworfen haben. „Ich traue Bastian Knittel zu, dass er sich im kommenden Jahr unter die besten 200 der Welt spielen wird“, sagt Kurt-Reiner Witte über den Linkshänder.
Nach dem feststehenden Abgang von Sascha Klör, der Rückkehr von Alexander Flock und den Vertragsverlängerungen von Gero Kretschmer, Clinton Thomson und Marius Zay stehen somit derzeit fünf Tennisprofis fest, die im Sommer für den Solinger TC aufschlagen werden. Während die Zukunft von Lars Uebel in der Klingenstadt ungewiss ist, wird sich frühestens Ende der Woche entscheiden, ob Daviscup-Spieler Michael Kohlmann weiterhin zum Kader gehören wird. „Wie die vorige Saison gezeigt hat, sind in der Bundesliga nicht nur gute Einzelspieler gefragt.“ Daher will Kurt-Reiner Witte bei den weiteren Personalplanungen auch Wert auf die Doppel legen.
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