Tennis: Das Quäntchen fehlte wieder
zuletzt aktualisiert: 28.07.2008800 Zuschauer hatten die Hoffnung auf den Klassenerhalt des Solinger Tennis-Clubs noch nicht aufgegeben. Sie sorgten für die moralische Unterstützung, die in knappen Partien den Unterschied machen kann. Doch es nutzte nicht. Der nominell schwächsten Mannschaft der Bundesliga fehlte auch gegen Blau Weiß Krefeld das Quäntchen Glück, das sie zum Sieg benötigt.
Die Widderter – selbst ohne Star-Ausländer angetreten – mussten es mit einer hervorragenden Krefelder Aufstellung aufnehmen. Die Gäste traten mit ihren besten drei Spielern aus Argentinien, Italien und Spanien an. Der Vierte im Bunde war Dennis van Scheppingen, der locker und leicht Marius Zay besiegte während Clinton Thomson gegen Diego Junqueira kämpfte. Thomson hatte den ersten Satz spielbestimmend 6:0 gegen den Italiener gewonnen, als die Tugenden des Krefelder Sandplatz-Wühlers Erfolg zeigten. Als es in den Champions-Tiebreak ging hatte der Italiener längst die Oberhand gewonnen. Doch da schlug Thomson noch einmal zurück, spielte aggressiv und schaffte es bis zum 8:8 und eigenem Aufschlag.
Der Service, eine Peitsche, geriet fast zum direkten Punktgewinn für Thomson. Junqueira brachte die Kugel gerade noch im hohen Bogen kurz hinter das Netz zurück. Der STC-Spieler jedoch feuerte den Ball ins Netz und verlor im folgenden Ballwechsel das Match. Während Gero Kretschmer sein Kampfspiel gewann, hatte Alexander Flock nur Chancen gegen Brian Dabul. Flock wehrte zwar einige Matchbälle ab, verlor jedoch trotzdem im Tiebreak des zweiten Satzes.
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