Tennis: Der nächste Schritt
zuletzt aktualisiert: 09.07.2007Für viele war es eine Überraschung, dass Sascha Klör nach seiner guten Vorstellung im Rochusclub gegen Martin Vassallo Arguello im Einzel nicht zum Einsatz kam. Dahinter steckte eine Absprache, die Karsten Saniter mit Klör und Marius Zay bereits am Donnerstag getroffen hatte. Eigentlich hatte der Neuzugang des Solinger TC gegen Düsseldorf spielen sollen, Sascha Klör hingegen sollte gegen Neuss eingesetzt werden. „Dann aber hatte sich Marius das Knie verdreht und hatte am Freitag immer noch Beschwerden“, erklärt Karsten Saniter. So habe der Coach eben die beiden geplanten Einsätze einfach getauscht, weil er kein Risiko eingehen wollte. Saniter zeigt sich mit den Auftritten der Nummer Vier und Sechs zufrieden. „Beide haben die Erwartungen erfüllt. Ich bin froh zu wissen, dass beide mithalten können.“
Gedrückte Stimmung
Nach den beiden Niederlagen in den gestrigen Doppeln war die Stimmung bei der Abschlussbesprechung gedrückt. Das lag nicht daran, gegen Blau-Weiß Neuss verloren zu haben, sondern daran, dass beide Duos mögliche Erfolge verpasst hatten. „Wir dürfen nicht das Ergebnis betrachten. Das sorgt für Frust und schadet nur“, sagt Karsten Saniter. Stattdessen müssen die Spielern aus ihren oftmals knapp verlorenen Matches lernen. „Es muss ausschließlich analysiert werden: Wo bin ich gut , und wo sind meine Schwächen ?“
Nach dem Doppelspieltag zum Auftakt der Tennis-Bundesliga soll nun der nächste Schritt vollzogen werden. „Erfahrungen haben wir jetzt gesammelt. Spätestens in zwei Wochen in Mannheim muss jeder für sich mit dem Anspruch in sein Match gehen, es gewinnen zu müssen.“ Die richtige Einstellung dafür haben Gero Kretschmer, Lars Uebel, Clinton Thomson, Sascha Klör und Marius Zay gestern Abend schon geäußert, wie der Trainer verrät: „Sie alle haben keinen Bock mehr, nur an den Weltklasse-Leuten dran zu sein. Es wird Zeit für das Gefühl des Sieges“.
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