Tennis: Gero Kretschmer verletzt
zuletzt aktualisiert: 19.07.2007Gero Kretschmer hatte diese Woche eigentlich eine Trainingswoche einlegen wollen – mit dem Ziel vor Augen, kommende Woche beim Challenger-Turnier in Nottingham gut abzuschneiden. Daher hatte der Tennisprofi des Solinger TC auch nicht beim Future-Turnier im ostwestfälischen Espelkamp spielen wollen.
„So kurzfristig konnte ich allerdings nicht mehr absagen und hätte eine Strafe zahlen müssen.“ So fehlte es der Nummer Eins auch ein wenig an der Einstellung, das Erstrunden-Match gegen einen guten Bekannten noch herum zu biegen. Ausgerechnet Teamkollege Sascha Klör profitierte davon und zog mit einem 3:6, 6:4, 6:3-Erfolg in die nächste Runde ein.
Nach seinem Turnier-Aus fuhr Gero Kretschmer gleich weiter zum Training, das er vorzeitig beenden musste. Die Kniescheibe war kurzzeitig herausgesprungen, als sich der 22-Jährige das Knie verdrehte. Gestern war es dick angeschwollen. „Ich rechne nicht damit, dass ich bereits am Sonntag in der Bundesliga gegen Mannheim wieder spielen kann“, sagt Gero Kretschmer. „Ein Einsatz käme einem kleinen Wunder gleich.“ Eine ähnliche Verletzung hatte sich der Solinger schon einmal im Dezember zugezogen, damals hatte er fünf Wochen pausieren müssen.
In Espelkamp überstand von den vier im Hauptfeld vertretenen Solingern lediglich Sascha Klör die erste Runde. Clinton Thomson (ATP 510) kassierte eine 1:6, 3:6-Niederlage gegen den Niederländer Bas van der Valk (913). Marius Zay verlor gegen den Qualifikanten André Bergmann in drei Sätzen (6:3, 2:6, 2:6). Gestern schied dann auch Sascha Klör aus (1:6, 2:6 gegen den Tschechen David Novak).
Lars Uebel war von Erfurt nach Manchester geflogen, wo er beim Challenger-Turnier trotz eines gestauchten Zeigefingers sein Auftakt-Match gewann. Auf Rasen setzte sich die Nummer Zwei des Solinger TC (ATP 365) gegen den Australier Adam Feeney (340) mit 7:5 und 6:3 durch.
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