Volleyball: TSG Volleys hatten Turniersieg vor Augen
zuletzt aktualisiert: 13.09.2011Volleyball (RP). Andere Vereine in der 2. Volleyball-Bundesliga bereiten sich schon seit Wochen auf die Saison vor. Nicht so die TSG Solingen Volleys, die in diesen Tagen im Eiltempo versuchen, sich bis zum Auftakt am kommenden Sonntag einzuspielen.
Weil die Vielzahl der Akteure aus dem derzeit zwölfköpfigen Kader als Beachvolleyballer gerade erst austrainiert aus dem Sand kommen, verzichtet Trainer Helmut Weissenbach wie schon in den vergangenen Jahren bei Bayer Leverkusen auf schweißtreibende Konditionseinheiten.
So konzentriert sich Weissenbach in diesen Tagen darauf, dass die Abstimmung bei der Annahme oder im Zuspiel funktioniert. Nach dem lockeren Aufgalopp vor einer Woche gegen unterklassige Gegner bei einem Turnier in Münster wurde der aus Leverkusen zugewanderte Zweitligist am Wochenende beim "Sleeping Art-Cup" in Bonn deutlich mehr gefordert.
Schon sehr zufrieden war der TSG-Coach mit der Abstimmung zwischen den Zuspielern Nemanja Rujevic und Mats Gerhards mit den Angreifern. "Das funktioniert immer besser." In der Annahme hingegen sah Helmut Weissenbach am Ende des Turniers noch einige Schwächen.
In der Vorrunde hatte die Annahmeachse mit Florian Hannich, Tobias Fuchs und Raphael Möllers überzeugt und maßgeblichen Anteil daran, dass die Solinger mit deutlichen Zwei-Satz-Siegen gegen den Regionalligisten Humann Essen II und den Süd-Zweitligisten TSV Friedberg ins Halbfinale einzogen.
Nach hartem Kampf gegen den gleichklassigen TuS Durmersheim (2:1) fehlte im Endspiel etwas die Kraft, um sich gegen den letztjährigen Regionalliga-Meister TG Mainz-Gonsenheim im Entscheidungssatz zu behaupten.
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