„Sandgirls“ peilen mit Hannemann den Titel an
zuletzt aktualisiert: 21.06.2008Das letzte Juli-Wochenende muss sich Daniela Hannemann wieder frei halten. Dann wird die Endrunde um die Deutsche Beachhandball-Meisterschaft in Cuxhaven ausgetragen, und so wie die Dinge stehen, darf die Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid mit ihren „Sandgirls“ dann einmal mehr den DM-Titel verteidigen.
Das Ticket fürs Finale wollen die „Sandgirls“ Oer-Erkenschwick endgültig am Wochenende buchen. Dann findet in Leverkusen das dritte Qualifikations-Turnier der Masters-Serie statt. Zwei hat die Mannschaft bereits gewonnen, „eigentlich ist die Teilnahme an der Endrunde also fast schon sicher“, sagt Hannemann.
Neben der 29-jährigen Remscheiderin, die ansonsten für Handball-Zweitligist PSV Recklinghausen spielt, gehören weitere Akteurinnen des PSV und des SC Greven (ebenfalls Zweite Liga) sowie Ex-Nationalspielerin Franziska Heinz (Co-Trainerin der Bundesliga-Damen von Bayer Leverkusen) zu dem Team, das bereits Beachhandball-Geschichte geschrieben hat. Denn schon sechsmal haben sich die „Sand-Mädels“ die DM-Krone gesichert.
„Titel Nummer sieben wäre schön“, sagt Hannemann, die aber um starke Konkurrenz weiß. Zum Beispiel von den „Flying Kangaroos“ aus Berlin, die sich vor allem aus dem Zweitliga-Team des TSV Altlandsberg rekrutieren.
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