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Fußball: Dritte Heimpleite hintereinander

VON GERHARD PICK - zuletzt aktualisiert: 24.09.2007

Zum dritten Mal in Folge verlor der SV 09/35 Wermelskirchen ein Heimspiel. Diesmal mit 0:1 gegen den Nachbarn SSV Sudberg, der nur einen Treffer brauchte, um die Punkte aus dem Eifgen mitzunehmen und weiter seine Favoritenrolle in der Liga zu pflegen. Dabei hatten die Wuppertaler allerdings eine Menge Glück, und Wermelskirchen dagegen ebenso viel Pech.

Zentimeter fehlten: Wermelskirchens Thorsten Frohn traf aus der Distanz lediglich den Pfosten.  Foto: RPO
Zentimeter fehlten: Wermelskirchens Thorsten Frohn traf aus der Distanz lediglich den Pfosten. Foto: RPO

Das begann bereits in der zweiten Minute, als Hakan Sagmak den ersten richtigen Wermelskirchener Angriff mit einem fulminanten Schuss abschloss, der aber nur die Querlatte des SSV-Tores traf. Da hatten die Wermelskirchener noch alles richtig gemacht und waren doch gescheitert. Drei Minuten später machten sie dagegen alles falsch und wurden prompt bestraft: Ein harmlos erscheinender Pass zu Alit Osmani, um den sich Ramazan Yilmaz erstaunlicherweise nicht kümmerte, den Maik Widera offenkundig ignorierte und den Torhüter Christian Hubo stehend erwartete – diese Chance konnte sich der Wuppertaler beim besten Willen nicht entgehen lassen: Gegen seinen platzierten Schuss zum 1:0 hatte Hubo keine Chance.

Mehr brauchte Sudberg nicht, um die Partie zu gewinnen. Zwar gewann der SV 09/35 zunehmend Übergewicht, hatte mehr Möglichkeiten und gefährdete sich nur, wenn in der Abwehr wieder einmal ein Querpass von Widera, Yilmaz oder auch Giuseppe Mazzola beim Gegenspieler landete; vorne blieben die Wermelskirchener trotz aller Bemühungen, die beinahe zu einem regelrechten Powerplay in Richtung Sudberger Tor führten, aber harmlos. Zudem hatte Thorsten Frohn Pech, als er mit einem Weitschuss nur den Pfosten traf.

Dass Öczan Dagdas nach seinem zweiten Foul mit Gelb-roter Karte das Spielfeld verlassen musste, war durchaus kein Vorteil für den SV 09/35. Trainer Gerd Kentschke sah das nach den schlechten Erfahrungen in jüngster Zeit sogar als weiteres Omen dafür, dass an diesem Tag die nächste Niederlage fällig war: „Als wir in Überzahl waren wusste ich, dass wir das Spiel verlieren würden.“

Quelle: RP

 
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