Handball: Freud’ und Leid beim TuS
VON NIKLAS FRIELINGSDORF - zuletzt aktualisiert: 03.09.2007Nur 24 Stunden nachdem Thomas Grugel seine Spielberechtigung für den TuS Niederwermelskirchen erhielt, unterlag er mit seinem neuem Team in Aldekerk mit 32:37. Niederlagen gab es auch für Hilgen und Burscheid.
Aldekerk – TuS Niederwermelskirchen 37:32 (17:18) – Die gute Kunde erreichte den TuS am Samstag. „Wir können Thomas Grugel einsetzen, die Spielerlaubnis vom Südwest-verband ist da“, frohlockte Manager Klaus Fischbach. Demnach sei der bis 31. Dezember datierte Vertrag Grugels mit dem TV Hochdorf unwirksam. Fischbach: „Nach unserem Kenntnisstand werden Verträge bis zum 30. Juni geschlossen. Das hat der Verband offensichtlich auch so gesehen.“ Doch nur 24 Stunden später folgte mit der knappen und unglücklichen Niederlage in Aldekerk die Ernüchterung.
„Ich kann meinen Jungs allerdings kaum einen Vorwurf machen. Wir haben kämpferisch alles gegeben. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre hier sicherlich mehr drin gewesen“, sagte TuS-Trainer René Witte nach dem missglückten Saisonauftakt. Dabei spielte er besonders auf die nahezu 30 vergebenen Chancen an, die den Aldekerkern im Laufe der Partie immer mehr in die Karten spielten.
Dabei verlief die gutklassige Begegnung der beiden Aufstiegsaspiranten lange Zeit sehr ausgeglichen. Die Tenter konnten sogar mit einer knappen Führung in die Kabine gehen. In der Folge sollte einer von insgesamt fünf (!) vergeben Strafwürfen beim 21:22-Rückstand (40.) dann den Knackpunkt darstellen. Denn im Anschluss konnten die Grenzländer gleich zweimal nachlegen und sich auf 24:21 absetzen. „Zwischen der 40. und der 50. Minute hat bei Aldekerk fast alles geklappt und bei uns leider nicht mehr so viel. Wir waren heute nicht die schlechtere Mannschaft, sondern nur die abschlussschwächere. Zudem hat man gemerkt, dass uns Michael Göhre und Guido Masmeier besonders in der Deckung sehr fehlen“, so Witte abschließend.
TuS-Tore: Erwin Reinacher (6), Thomas Grugel (5), Daniel Funk (4), Lars Hepp (4/1), David de la Fuente, Miroslav Dvoroznak (je 3), Philipp Schlösser (3/2), Knut Niegetiet, Alexander Jentzsch (je 2).
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