Gespräche mit den Spielerinnen beendet
VON HENNING SCHLÜTER - zuletzt aktualisiert: 15.01.2007Einen gelungenen Start ins Jahr 2007 feierte Damen-Regionalligist HG Remscheid: Beim Tabellenvorletzten TV Bruckhausen kam die Mannschaft am Samstagabend zu einem glanzlosen, aber ungefährdeten 35:28 (17:16)-Erfolg. „Hauptsache gewonnen“, atmete Trainer Jörg Freund auf, der neben Anna Krajnik (Knie) auch noch auf Caro Fisch verzichten musste, die sich zuvor eine Platzwunde an der Hand zugezogen hatte, die mit fünf Stichen genäht werden musste.
TVB – HGR 28:35
Remscheid: Lucas, Hock; Huppertz (n.e.) – Heil (9), Hannemann (9), Nückel (7), Lutter (4), Offermann (4), Münch (2), Vonhall, Ten Cate; Krajnik, Fisch (beide n.e.).
Die Begegnung in Dinslaken begann wie erhofft für die Bergischen, die sich über 4:1 rasch einen 8:4-Vorsprung erspielten und sich damit bereits auf der Siegerstraße wähnten. Doch mit zunehmender Dauer kamen die Gastgeberinnen immer besser ins Spiel und glichen beim 12:12 (20.) erstmals aus. „In dieser Phase haben wir unsere Angriffskonzepte nicht konsequent durchgezogen“, haderte Freund mit seiner Mannschaft, „und auch die Deckung stand nicht mehr so sicher wie erhofft.“ So nahmen die Remscheiderinnen nur einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine. „Den haben wir in die Pause gerettet, weil wir in einigen Situationen einfach abgezockter waren“, erklärte Freund.
Den Grundstein für den Sieg legten die Bergischen schließlich zu Beginn des zweiten Durchgangs, als sie schnell 22:17 führten. „Den Anfang der zweiten Hälfte hat Bruckhausen etwas verpennt“, bekannte Freund, der sich danach nicht mehr um den Erfolg sorgen musste, denn die HGR ließ den Gegner bis zum Abpfiff nur noch auf maximal drei Treffer heran kommen (27:30).
„Das Ergebnis ist aber sicherlich deutlicher, als der Spielverlauf war“, räumte der Remscheider Trainer hinterher ein: „Bruckhausen spielte nicht so schlecht, wie es der Tabellenstand aussagt. Und bei uns gab es auch noch einige Defizite“, bekannte Freund. „Aber mir ist vor allem der Erfolg wichtig, schließlich mussten wir mit Fisch und Krajnik auf zwei Rückraumspielerinnen verzichten.“ Dieses Manko sei aber „durch eine geschlossene Mannschaftsleistung“ kompensiert worden.
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