Radsport: "Im Moment keine Gefahr"
zuletzt aktualisiert: 06.06.2011Das Radrennen "Rund in Lüttringhausen" hat eine lange Tradition. Es hat eine Auszeit erlebt und einen Streckenwechsel, bei dem man dem Nachbarn Ronsdorf den Rücken kehrte und Start-und-Ziel von der Klausener- zur August-Erbschloe-Straße verlegte. Geblieben ist der große Einsatz des Vereins, der nicht nur mit Hilfe vieler anderer Klubs eine gut gesicherte Strecke bereitstellt, sondern auch für eine beispielhafte Beköstigung der Aktiven und Zuschauer sorgt.
Ein riesiger Aufwand für den kleinen Verein. Insbesondere für den Geschäftsführer Dirk Lepperhoff und den Vorsitzenden Dr. Stefan Schumann, die trotzdem keinen Zweifel daran lassen, dass sie das Adler-Rennen auch weiterhin ausrichten wollen. Die Zurückhaltung einiger Fahrer habe nicht zuletzt mit dem Wetter zu tun, glaubt Dirk Lepperhoff. "Die Prognosen waren zuletzt so ungünstig, dass einige Fahrer noch kurzfristig abgesagt haben". Zudem habe der ungünstige Termin manche Fahrer und Zuschauer womöglich veranlasst, ein verlängertes Wochenende außerhalb des Bergischen Landes zu genießen, spekuliert Schumann.
Sportlich waren die Leistungen sehenswert. Ebenso bemerkenswert war die Unterstützung von den Vereinsmitgliedern, aber auch von vielen befreundeten Vereinen und von den Sponsoren. Schumann: "Im Moment sehe ich deswegen keine Gefahr für das Rennen, weil wir die Sparkasse Remscheid und die Stadtwerke als Partner haben. Ohne die wäre gar nichts mehr möglich."
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