Handball: In der "Hölle" übernachtet
VON MICHAEL IN'T ZANDT - zuletzt aktualisiert: 02.08.2010Sieben Einheiten und zwei Spiele umfasste das erste Trainingslager des Handball-Drittligisten nach der Sommerpause. "Ich bin sehr zufrieden. Es war sowohl sportlich als auch zwischenmenschlich hervorragend", lautete das positive Fazit von TuS-Trainer Lars Hepp.
Nach drei Einheiten am Freitag machten sich die Wermelskirchener auf den Weg ins südliche Niedersachsen, wo sie mit 24:22 gegen den Ost-Drittligisten TG Münden gewannen (wir berichteten). Danach ging es für die Wermelskirchener direkt nach Felsberg in Hessen. Am Samstag standen für die Hepp-Schützlinge vier weitere Trainingseinheiten auf dem Programm und zwischendurch ein Spiel gegen den ehemaligen Zweitligisten HSG Gensungen/Felsberg. Dass sein Team mit 29:32 (15:15) verlor, nahm der Coach gelassen hin. "Das war ein Spiel auf sehr gutem Niveau. Die HSG gehört zu den Top-Drittligisten", meinte Hepp. Bis zum 26:23 Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Wermelskirchener in Führung, ehe nach dem 27:27 (50.) dem TuS der Substanzverlust anzumerken war. "Vor allem im Kopf", sagte Hepp, dessen Mannschaft durch diese Niederlage allerdings einen trainingsfreien Tag verspielte. Der guten Stimmung im Team tat dies aber keinen Abbruch. "Man merkt, da wächst etwas zusammen", ist Hepp begeistert.
Für Robert Heinrichs war die Fahrt nach Felsberg eine Reise in die Vergangenheit. Der TuS-Kreisläufer, der eine starke Leistung bot, kennt die "Hölle-Nord", wie die Halle in Felsberg genannt wird, aus seiner Zeit bei der HSG Düsseldorf und hatte sich vorgenommen, nie mehr dort spielen zu müssen. Nun musste er dort nicht nur trainieren und ein Trainingsspiel bestreiten, sondern in der "Hölle" auch noch übernachten.
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