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Handball: Jubiläums-Derby

VON HENNING SCHLÜTER - zuletzt aktualisiert: 20.02.2010

Wenige Tage nach seinem 125. Geburtstag empfängt Handball-Oberligist LTV Wuppertal die HG Remscheid. Gastgeschenke will die HGR dennoch nicht verteilen und den Platz an der Tabellenspitze mit einem Sieg behaupten.

Erfolge für die deutschen Klubs auf internationalem Parkett.  Foto: AFP, AFP
Erfolge für die deutschen Klubs auf internationalem Parkett. Foto: AFP, AFP

Der Anlass ist passend: Zum 125-jährigen Bestehen, das der LTV Wuppertal am Aschermittwoch feierte, steht morgen das Bergische Derby bevor. Um 17 Uhr erwartet der LTV in der Halle Heckinghausen die HG Remscheid und somit eine nennenswerte Kulisse. Nur die sportlichen Ziele der beiden Kontrahenten driften im Moment weit auseinander.

Die Gastgeber halten mit nur vier Punkten Vorsprung auf den Vorletzten aus Dülken hartnäckig Kontakt zur Abstiegszone. Dagegen hat sich die HGR durch den Nachholspiel-Sieg über Düsseldorf wieder an die Tabellenspitze gearbeitet. Doch von einem ungleichen Kräftemessen will Remscheids Trainer Mike Novakovic vor dem Nachbarschaftsduell nichts wissen: "In solchen Spielen kann immer viel passieren. Wir haben keinen Grund, überheblich ins Spiel zu gehen."

Sowieso nicht nach der eher durchwachsenen Darbietung gegen Düsseldorf. Die führt Novakovic zumindest zum Teil auf die zuletzt eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten zurück: "Wir sind ein Team, das sich nicht ausruhen kann. Wenn wir aus dem Trainings- und Spiel-Rhythmus geraten, müssen wir hart arbeiten, um den Rückstand wieder aufzuholen."

Obwohl er zu seinem Ex-Klub zurückkehrt, bezeichnet Novakovic die Begegnungen als "Spiel wie jedes andere": "Ich bin kein früherer Wuppertaler, ich bin inzwischen ein alter Remscheider." Auch den anderen Querverbindungen misst der Coach keine besondere Bedeutung bei. Beim LTV gehören mit Köß und Koljkovic (Trainer der HGR II) zwei ehemalige Remscheider zum Kader, bei der HGR haben neben Novakovic auch Cickusic und Schröder eine LTV-Vergangenheit. Novakovic: "In der Liga gibt es sowieso keine Geheimnisse mehr. Jeder weiß alles vom anderen."

Quelle: RP

 
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