Handball: Klatsche für die HGR, TuS im Halbfinale
zuletzt aktualisiert: 21.11.2009"Jetzt wissen wir, wie es geht – und wir werden es der ganzen Liga verraten", schmunzelte Solingens Trainer Jörg Müller nach dem Erfolg über den in der Meisterschaft noch verlustpunktfreien Ligarivalen. Der präsentierte sich am Donnerstagabend in Neuenkamp ganz schwach.
Im Laufe der 60 ungleichen Minuten produzierten die Gastgeber alleine 26 (!) technische Fehler, zu denen sich noch zahlreiche Fehlwürfe sowie ein erschreckendes Laissez-faire in der Deckung addierten. Überhaupt stimmte an diesem Abend die Einstellung bei den Remscheidern nicht, obwohl (oder gerade weil) sie es mit einem Gegner zu tun hatten, der lediglich sieben Feldspieler mitgebracht hatte und unter anderem auf den langen Rückraumschützen Fabian Düllberg verzichten musste.
Doch die SG spielte eben mit mehr Herz und Tempo und schaffte damit den Sprung in den HVN-Pokal. Bis zum 6:7 (12.) war die Partie noch halbwegs ausgeglichen, dann zog der Gast davon. Über 12:7 (17.) und 18:10 (23.) war zur Pause eigentlich schon die Entscheidung gefallen. Maximal auf acht Tore konnten die Remscheider danach noch verkürzen, während der Gast beim 32:18 (46.) seine höchste Führung verzeichnete. Gefallen konnte bei der HGR noch am ehesten die Flügelzange mit Jan Oberdick und Jan-Heiner Lück sowie mit Abstrichen auch Torhüter Michael Frorath, der allerdings viel zu oft von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde.
HGR-Tore: Lück, Schröder (je 6), J. Oberdick (5), Steinhoff (4), Cickusic (3), L. Oberdick (2), Munkel (1).
Handball-Kreispokal; Damen, dritte Runde: TuS Wermelskirchen – Ohligser TV 22:12 (12:3) – Der größte Aufwand bestand für Trainer Tim Isenburg nach der Partie darin, eine Lösung für das Halbfinale gegen Radevormwald/Herbeck zu finden. "Irgendwie können sich beide Mannschaften nicht einigen, wann das Spiel stattfinden soll", sagte der Trainer. Laut "SIS" soll aber am morgigen Sonntag (18 Uhr) am Schwanen gespielt werden. Die Bezirksliga-Handballerinnen des TuS hatten keine Probleme mit dem Landesliga-Tabellenführer aus Solingen, eine schier unüberwindbare Abwehr in Halbzeit eins sorgte für die vorzeitige Entscheidung. Die Gastgeberinnen verwarfen sogar noch fünf Siebenmeter.
TuS-Tore: Wagner (5), Voss (4), Baumgarten, Maier, Dedek, Kinsvater (je 3), Jennrich (1).
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