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Handball: Konzentriert und konsequent

VON NIKLAS FRIELINGSDORF - zuletzt aktualisiert: 10.03.2008

„Naja, so langsam vielleicht“, sagte René Witte, Trainer des Handball-Oberligisten TuS Niederwermelskirchen, nach dem ungefährdeten 33:21 (17:8)-Heimerfolg seiner Schützlinge gegen die Bundesliga-Reserve der HSG Düsseldorf auf die Frage, ob nun langsam der „Aufstiegs-Sekt“ kalt gestellt wird. Alles andere als langsam präsentierten sich die Gastgeber dagegen auf dem Spielfeld: Nach sieben Minuten hieß es bereits 4:1, nach einer Viertelstunde 9:5 und zehn Minuten später schon 14:6 für die Gastgeber.

„Da haben wir uns sehr konzentriert und konsequent gezeigt“, war Witte entsprechend zufrieden. Kein Wunder, denn die Gäste, die mit einigen Akteuren aus dem erweiterten Bundesligakader angetreten waren, fanden nur selten ein Mittel gegen den kompakten Abwehrblock des TuS. Und wenn doch einmal das Leder den Weg durch das vielarmige Bollwerk fand, stand meist der einmal mehr starke Keeper Ilja Fuchs (17 Paraden, davon ein Siebenmeter) im Weg.

Während bei den Landeshauptstädtern lediglich der kleine Sascha Ranftler (zehn Treffer) und der baumlange Markus Neukirchen (8) Gefahr ausstrahlten, überzeugte beim Tabellenführer in Angriff und Abwehr das Kollektiv. Die Folge: Nach dem Seitenwechsel wuchs der TuS-Vorsprung zeitweilig auf 14 (!) Tore an (28:14, 50.). So bekamen alle Akteure ihre Spielanteile, unter anderem auch der langzeitverletzte Spielmacher Lars Hepp. Ab der 43. Minute zog der Mittelmann wieder die Fäden beim designierten Regionalliga-Aufsteiger und deutete mit einigen guten Anspielen und einem Treffer seine Klasse zumindest im Ansatz an.

„Ich freue mich über das Comeback von Lars“, strahlte Witte, während der Rückkehrer selbst ein wenig verhalten schien: „100 Prozent sind sicher etwas anderes.“ Zum Zuschauen verdammt waren derweil Youngster Alexander Jentzsch (Verdacht auf Sehnenscheidenentzündung) und Routinier Guido Masmeier, der aufgrund eines Magen-Darm-Infekts gar nicht erst in der Halle war. Ob die beiden beim Derby am kommenden Sonntag in Hilgen dabei sind, ist fraglich.

TuS-Tore: Neuenhofen (6), Niegetiet (5), Dvoroznak, Göhre (je 4), Trufan (4/2), Reinacher (3), Schumacher, Mangold (je 2), Funk, Hepp, de la Fuente (je 1).

Quelle: RP

 
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